JFI 08–2026 ++ Gewerkschafter für Kuba! ++ Auch nach 4 Jahren Kampfgeist bei Ex-GKN (Florenz)! ++ Öffentlicher Dienst: 5,8 Prozent mehr Geld – real nur 2 Prozent! ++ Wenn in Davos Barbarei im Maßanzug tafelt ++ Streik in Rüstungsfirma Fabrique Nationale Herstal ++

Jour Fixe Info 08-2026. 22. Jahrgang – 20.02.2026

 

Aktuelle Sammlung von – vor allem – gewerkschaftspolitischen Artikeln, Beiträgen und Fakten als Ergänzung zu den Veranstaltungen des „Jour Fixe“ in Hamburg

 

Die im Jour Fixe Info wiedergegebenen Beiträge werden aufgrund ihres Informationsgehalts ausgesucht. Sie sind nicht identisch mit den Auffassungen der Redaktion. Bei Beiträgen zB aus FAZ und Welt ist das klar. Aber auch bei Beiträgen zB aus jw oder nds muß eine Übereinstimmung nicht der Fall sein. Die Anmerkungen unter einigen Artikeln geben die Meinung der Anmerkenden wieder.

 

01 Gewerkschafter für Kuba

Initiative von Gewerkschaftern will konkrete Unterstützung für das sozialistische Kuba organisieren
Von Kurt Terstegen
https://www.jungewelt.de/artikel/print.php?id=517351
Netzwerk InterRed Cooperación e.V. c/o Lothar Reininger, Scheffelstraße 35 d, 60318 Frankfurt am Main
eMail: info@interred-org.de
www.InterRed-org.de
Spendenkonto:
Netzwerk InterRed Cooperación e.V.
Sozialbank
IBAN: DE15 3702 0500 0007 6002 00
BIC: BFSWDE33XXX
Spenden sind steuerlich absetzbar. Spendenquittung auf Anforderung

Totalblockade Kubas: Kaum jemand spricht vom Völkerrecht

Die umfassenden US-Sanktionen stürzen Kubas Bevölkerung ins Elend. Völkerrechtler reden Klartext. Medien drücken sich.
Von Urs P. Gasche
https://www.pressenza.com/de/2026/02/totalblockade-kubas-kaum-jemand-spricht-vom-voelkerrecht/

Internationale Koalition plant Hilfskonvoi nach Kuba

Bündnis aus sozialen Bewegungen, Gewerkschaften und Hilfsorganisationen koordiniert die Fahrt. Geplant sind Lieferungen von Lebensmitteln und Medikamenten. Auslöser ist US-Energieblockade, die Ölimporte nach Kuba stoppt.
Von Marcel Kunzmann
https://amerika21.de/2026/02/282852/hilfsmission-flotilla-kuba

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

02 EX GKN ist rekordverdächtig: Längste Betriebsversammlung und größter Kampfgeist

Seit viereinhalb Jahren kämpft das Fabrikkollektiv ex GKN (Florenz) gegen die Vernichtung von Arbeitsplätzen und für die erste sozial integrierte Fabrik in Italien. Es ist ein Kampf, der schon heute Geschichte geschrieben und in Europa als Role Model für eine sozial-ökologische Transformation gehandelt wird.
Was ist das Besondere?
https://gewerkschaftslinke.hamburg/2026/02/20/ex-gkn-ist-rekordverdaechtig-laengste-betriebsversammlung-und-groesster-kampfgeist/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

03 Wenn in Davos die Barbarei im Maßanzug tafelt

– Menschheit, Freiheit und Mitwelt auf der Speisekarte des digital-technokratischen Faschismus
Von Andreas Buderus
In Davos, dort wo Glasfassaden und Helikopterlandeplätze die Illusion einer sauberen, beherrschbaren Welt erzeugen, versammeln sich jedes Jahr jene, die über Kapital, Kriege, Lieferketten und Schuldenströme entscheiden. Sie sprechen über Nachhaltigkeit, Sicherheit, Resilienz, während unter ihnen eine Welt aus zerbombten Städten, überfüllten Lagern und ausgebrannten Landschaften liegt.
Einer von ihnen, der kanadische Premierminister Mark Carney, formulierte am 20. Januar 2026 in dieser Kulisse eine Wahrheit, die man sonst nur in zynischen Floskeln hört: Wer nicht am Tisch sitzt, steht auf der Speisekarte.
https://gewerkschaftsforum.de/wenn-in-davos-die-barbarei-im-massanzug-tafelt-menschheit-freiheit-und-mitwelt-auf-der-speisekarte-des-digital-technokratischen-faschismus/#more-25734

Digitaler Sozialismus oder Aussterben

Venezuelas Lehre in der heftigsten Phase des Kapitalismus
Von Rezgar Akrawi
https://etosmedia.de/politik/digitaler-sozialismus-oder-aussterben-venezuelas-lehre-in-der-heftigsten-phase-des-kapitalismus/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

04 Für ein neutrales Deutschland!

Eine lagerübergreifende Kampagne – initiiert von der AG Frieden dieBasis Köln
Wir erklären: Deutschland soll neutral werden – nach dem Grundgedanken von Schweiz und Österreich.
Dann wird sich Deutschland nicht mehr in Kriege im Ausland einmischen.
Dann wird Deutschland keinen Bündnissen mehr angehören, über die es in Kriege hineingezogen werden kann.
Dann wird es auf deutschem Boden keine ausländischen, der Kriegführung dienenden Militäreinrichtungen mehr geben.
Dann werden in Deutschland keine Atomwaffen und keine Mittel- und Langstreckenraketen stationiert sein.
Dann wird Deutschland kein Kriegsmaterial mehr ins Ausland liefern.
Dann wird die Bundeswehr nur der Landesverteidigung dienen.
Dann wird von deutschem Boden Frieden ausgehen und sich Deutschland als aktiver Friedensvermittler verstehen.
Nur so gewinnen wir auf Dauer Sicherheit.
https://deutschlandneutral.de/

Endlich gibt es in Deutschland die Partei-Forderung «Raus aus der NATO»

Von Dieter Reinisch
Die Forderung, Deutschland soll aus der NATO austreten und neutral werden, gibt es parteiunabhängig schon länger. Seit kurzem gibt es aber die neue Partei «Jugendbündnis des BSW» (JSW), die aufgrund eines Versammlungsbeschlusses klar die Forderung stellt, Deutschland soll aus der NATO austreten. Der österreichische Historiker Dieter Reinisch hat mit einem der Parteigründer gesprochen.
https://globalbridge.ch/endlich-gibt-es-in-deutschland-die-partei-forderung-raus-aus-der-nato/
Anmerkung Christian Reimann (Nachdenkseiten):
Gut. Und wann wird der Austritt aus der EU gefordert? Immerhin hat der
ehemalige deutsche Außenminister und Vorsitzende der Atlantik-Brücke, Sigmar Gabriel, kürzlich offen formuliert: USA haben NATO und EU erfunden, um die Deutschen kleinzukriegen. Und ganz aktuell: Von der Leyen will EU-Beistandsklausel zum Leben erwecken.

Deutschland raus aus der NATO!

https://www.rausausdernato.com/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

05 “Ich bin müde Iraner:in zu sein”: Wie S. die Proteste im Iran miterlebte

S. hat Familie in Teheran. Deshalb war sie in den vergangenen Wochen im Iran. Dort erlebte sie die Proteste und Gewalt mit. Bald muss sie wieder hin. Die Person erzählt uns, wie sie die Gräueltaten gegen die Bevölkerung und Unterdrückung miterlebt hat.
Von Simon Altorff
https://www.pressenza.com/de/2026/02/ich-bin-muede-iranerin-zu-sein-wie-s-die-proteste-im-iran-miterlebte/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

06 Ankündigung des nächsten Jour Fixe-Termins

Jour Fixe am 4. März mit Werner Siebler (Freiburg)
Thema: Die aktuelle Bedeutung von Berufsverboten, Unvereinbarkeitsbeschlüssen, Regelanfragen, Radikalenerlaß
Er war Postbote und ist Sprecher des Bundesarbeitsausschusses der Initiativen gegen Berufsverbote und für die Verteidigung der demokratischen Grundrechte. Er war Opfer der Berufsverbote.

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

07 Schulstreik am 5. März: Jugend organisiert sich für Frieden

Wie potentiell Wehrpflichtige den Schulstreik am 5. März vorbereiten und warum das so wichtig ist. Ein Bericht aus der Sicht einer Schülerin.
Von Charlotte Küßner
https://www.jungewelt.de/artikel/517758.schulstreik-am-5-m%C3%A4rz-jugend-organisiert-sich-f%C3%BCr-frieden.html
Anmerkung:
Bei einer Demo zu einem Schulstreik schon heute in Hamburg nahmen 2.500 DemonstrantInnen teil. (DW)

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

08 Orhan Akman: Tarifpolitische Rituale

Nichts außer drohen und warnen: Der Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder ist nicht gut. Das hat Gründe
Es ist etwas anderes, zu sagen »Wir haben ein Ergebnis« als beispielsweise »Wir haben den Tarifabschluss erkämpft!« Allein durch diese Wortwahl, mit der die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am 14. Februar den Abschluss der Tarifrunde der Länder (TV-L) bekanntgab, wird den Kennern solcher Verhandlungen schnell klar, dass das erzielte Ergebnis kein Gutes sein kann, zumindest für Beschäftigte.
https://www.jungewelt.de/artikel/517789.tarifergebnis-f%C3%BCr-die-l%C3%A4nder-tarifpolitische-rituale.html

TV-L Einigung: Meilen unterhalb der Forderungen – nicht Austreten, sondern Ablehnen, Weiterkämpfen und Gewinnen!

https://www.pressenza.com/de/2026/02/tv-l-einigung-meilen-unterhalb-der-forderungen-nicht-austreten-sondern-ablehnen-weiterkaempfen-und-gewinnen/

Nein zur TV-L-Einigung, Ja zu Erzwingungsstreiks

Von Julius Götz
Die dritte Verhandlungsrunde im Tarifvertrag der Länder endet mit einer Einigung, die unannehmbar ist. Für die Ablehnung des Abschlusses und für Streiks bis zur vollständigen Erfüllung unserer Forderungen!
Rechentricks statt realer Erfolge
https://www.klassegegenklasse.org/nein-zur-tv-l-einigung-ja-zu-erzwingungsstreiks/

Lohnzuwächse im öffentlichen Dienst bei 2 Prozent pro Jahr

Von Heiner Flassbeck
https://www.relevante-oekonomik.com/2026/02/15/lohnzuwaechse-im-oeffentlichen-dienst-bei-2-prozent-pro-jahr/

Knapp 6000 Beschäftigte bei Demonstration zur Tarifverhandlung der Länder am Templiner See

Von David Bieber
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/tarifverhandlung-der-laender-dienst-ist-dienst-kein-schnaps/
Anmerkung:
Das wird ja spannend, da sind hunderttausende Ver.di-Mitglieder über Wochen auf der Straße gewesen. Jetzt kriegen sie 2 Prozent statt der geforderten 7. Wäre von der Wut und Streikbereitschaft nicht mehr drin gewesen. Eine Parole war ja: Geld für den öffentlichen Dienst statt für mehr Rüstung! Bei der Urabstimmung wird es sich zeigen. In den nächsten Wochen werden wir die Überzeugungskünstler der Ver.di-Spitze und bei Publik erleben, wie sie das Ergebnis schönreden. Und sie brauchen auch nur 25 Prozent Zustimmung bei der Urabstimmung, dann haben sie wieder Ruhe für 27 Monate Kuscheln mit dem Kapital und mit der Obrigkeit in Sozialpartnerschaftsharmonie. Ob sie die 25 Prozent kriegen, wird diesmal spannend. (DW)

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

09 Arbeitskampf in Hamburg: Wie weit sind Sie von einer Einigung entfernt?

Beschäftigte der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein kämpfen um Arbeitszeiten und höhere Zuschläge, erklärt Domenico Perroni
https://www.jungewelt.de/artikel/517802.arbeitskampf-in-hamburg-wie-weit-sind-sie-von-einer-einigung-entfernt.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

10 Güterverkehr: Jobkiller Deutsche Bahn

DB Cargo: Der neue Chef plant die Vernichtung von über 6.000 Stellen bei der Frachtsparte der Deutschen Bahn. Verbände warnen vor Zerschlagung
Von Ralf Wurzbacher
https://www.jungewelt.de/artikel/517800.g%C3%BCterverkehr-jobkiller-deutsche-bahn.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

11 Hapag-Lloyd übernimmt in Milliarden-Deal Reederei ZIM

Die Reederei will mit einem 4,2 Milliarden Dollar schweren Zukauf ihre Marktposition festigen. Doch der Deal dürfte auch politische Folgen haben. An der Börse fällt die Aktie deutlich.
Die größte deutsche Containerreederei Hapag-Lloyd hat die Übernahme der israelischen Rivalin ZIM bekannt gegeben.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/dienstleister/logistik-hapag-lloyd-uebernimmt-in-milliarden-deal-reederei-zim/100200812.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

12 Eberswalder eiskalt abserviert

Abschied in Wut und Würde: Letzte Beschäftigte protestieren vor Werkstor der einst größten Fleischfabrik Europas.
Tönnies-Konzern produziert Traditionswurst künftig andernorts
Michael Merz, Britz
https://www.jungewelt.de/artikel/517637.aus-f%C3%BCr-wurstwerk-in-britz-eberswalder-eiskalt-abserviert.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

13 Zeitenwende in der Arbeitswelt

Von Stephan Krull
Für fast 810 Milliarden Euro wurden 2025 Güter aus Deutschland exportiert und der deutsche Exportüberschuss beträgt immer noch mehr als 150 Milliarden Euro. Allein die Autoindustrie ist daran mit einem Export von 237 Milliarden Euro und einem Exportüberschuss von 100 Milliarden Euro beteiligt1. Derweil wächst der Reichtum in unserem Land: 256 Milliardär*innen leben heute mit zusammen rund 700 Milliarden Euro Vermögen in Deutschland – fast doppelt so viele wie noch vor fünf Jahren2. Das private Geldvermögen ist, sehr ungleich verteilt, auf insgesamt 10 Billionen Euro gestiegen. Gleichzeitig lebt jede fünfte Person in Armut.
https://www.isw-muenchen.de/online-publikationen/texte-artikel/5405-zeitenwende-in-der-arbeitswelt

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

14 Geier Sturzflug – Bruttosozialprodukt 1983

Ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
Wir steigern das Bruttosozialprodukt
Ja-ja-ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
Wir steigern das Bruttosozialprodukt
Ja-ja-ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
Wir steigern das Bruttosozialprodukt
Ja-ja-ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
https://www.youtube.com/watch?v=RUdyqJuJOAs
Anmerkung:
Bundeskanzler Merz hat Bundespräsident Steinmeier vorgeschlagen, allen Mitgliedern der früheren Band Geier Sturzflug, das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse am Bande zu verleihen. Allen sei die Ehrenmitgliedschaft in der CDU angeboten worden. Sie nähmen am Freitag beginnenden Parteitag als Ehrengäste teil! Das Lied solle vor jeder CDU-Veranstaltung gespielt werden. (DW)

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

15 Schleswig-Holstein: Von der Ukraine lernen

Die Bundesregierung und das Bundesland Schleswig-Holstein laden kriegserfahrene Militärs und Zivilisten aus der Ukraine zur Übermittlung ihrer Erfahrungen an die Bundeswehr und an zivile Behörden nach Deutschland ein.
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10311

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

16 Münchner Kriegstreiberkonferenz

Die folgenden Texte sind ein Beitrag zur heutigen „Sicherheitskonferenz“ in München.
Sie sind dem Heft „Zeitenwende rückwärts. Die Rückkehr der Ewiggestrigen. Bildmontagen.“ von Rudolph Bauer entnommen.
https://gela-news.de/muenchner-kriegstreiberkonferenz

Albert Einstein und der 4. Weltkrieg

„Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen.“
Albert Einstein
Anmerkung:
Ich wär dafür, das in dem 3. Weltkrieg, auf den wir zusteuern, die Akteure und Protiteure, also die Chefs der Rüstungsfirmen und Politiker wie Pistorius, Strack-Zimmermann, Kiesewetter & Co. mit Stöcken und Steinen kämpfen. (DW)

Rede von Ulrike Guérot auf der Friedensdemo am 14. Februar 2026 in München „Gemeinsam für den Frieden!“

Weitere Redner: Eugen Drewermann, Andrej Hunko, Rainer Rothfuss, MdB Michael Aggelidis
Video 17 Minuten
https://www.youtube.com/watch?v=J4vJuQTBJtQ

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

17 Offizielle Stellungnahme von Valeria Chomsky zu Jeffrey Epstein

Wie allgemein bekannt ist, ist es eine der Eigenschaften von Noam, an den guten Glauben der Menschen zu glauben. Noams übermäßig vertrauenswürdige Natur führte in diesem speziellen Fall zu einem schweren schlechten Urteilsvermögen in unseren beiden Teilen.
Zu Recht wurden Fragen zu Noams Treffen mit Epstein und über die administrative Unterstützung seines Büros in Bezug auf eine private finanzielle Angelegenheit aufgeworfen – eine, die absolut keinen Bezug zu Epsteins kriminellem Verhalten hatte.
https://www.msn.com/en-us/politics/government/official-statement-from-valeria-chomsky-regarding-jeffrey-epstein/ar-AA1VVrPS

Chris Hedges zu Epstein – Chomsky

„Chomsky wusste von Epsteins Missbrauch von Kindern. Sie alle wussten davon. Und wie andere in Epsteins Umfeld kümmerte ihn das nicht. Aus der E-Mail-Korrespondenz zwischen Epstein und Valéria geht hervor, dass sie die Privilegien, die mit der Zugehörigkeit zu Epsteins Kreis einhergingen, besonders genoss, aber das entlastet Noam nicht von seiner stillschweigenden Zustimmung. Gerade Noam kennt die räuberische Natur der herrschenden Klasse und die Grausamkeit der Kapitalisten, die Schwache, insbesondere Mädchen und Frauen, zu Objekten degradieren, die benutzt und ausgebeutet werden können. Er ließ sich von Epstein nicht täuschen. Er wurde verführt. Seine Verbindung zu Epstein ist ein schrecklicher und für viele unverzeihlicher Makel. Sie beschmutzt sein Vermächtnis unwiderruflich. Wenn es hier eine Lehre gibt, dann diese: Die herrschende Klasse bietet nichts an, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Je näher man diesen Vampiren kommt, desto mehr wird man zu ihrem Sklaven. Unsere Aufgabe ist es nicht, mit ihnen zu verkehren. Es ist unsere Aufgabe, sie zu vernichten.“
The Chris Hedges Report
Anmerkung:
Diesen Feststellungen von Chris Hedges ist nichts hinzuzufügen! (DW)

Elitenforscher über Epstein-Netzwerk: „Sex und Geld schaffen enorme Anreize zur Verschwiegenheit“

Von: Michael Hesse
Der Elitenforscher Michael Hartmann erklärt die Mechanismen hinter dem Epstein-Netzwerk. Sex und Geld waren die tragenden Säulen der Verschwiegenheit.
https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/epstein-netzwerk-sex-und-geld-schaffen-enorme-anreize-zur-verschwiegenheit-94156601.html

Die verblüffende Beziehung zwischen Chomsky und Epstein

https://www.actvism.org/wp-content/uploads/2025/11/Die-verblueffende-Beziehung-zwischen-Chomsky-und-Epstein.docx.pdf

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

18 AUS DEN DGB-GEWERKSCHAFTEN

Meldungen zu Kämpfen um Lohn und Tarife, um Erhalt der Arbeitsplätze (gegen Entlassungen, Betriebsschließungen, Outsourcing, Produktionsverlagerungen), um Verbesserung der Arbeitsbedingungen, um die (wenigen) Arbeitsrechte und um Organisationsprobleme, sowie Meldungen zu Stellungsnahmen des DGB allgemein politischer Natur.
Dabei nicht vergessen: Kämpfe unter DGB-Fahnen und DGB-Parolen sind nicht bloß Aktionen des DGB, sondern in Wirklichkeit solche der KollegInnen und Belegschaften!

Verdi: Warnstreiks in Hamburg
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/warnstreik-hamburger-u-bahnen-und-viele-busse-fallen-mittwoch-aus,streiks-148.html

https://www.jungewelt.de/artikel/517802.arbeitskampf-in-hamburg-wie-weit-sind-sie-von-einer-einigung-entfernt.html

Verdi: Tarifeinigung
https://www.derwesten.de/aktuelles/verdi-zorn-mitarbeiter-einigung-tarif-id301989403.html#

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/tarifeinigung-oeffentlicher-dienst-ueberblick-100.html

IG Metall: Forderung bei VW nach Beschäftigungsgarantie
https://www.jungewelt.de/artikel/517680.industriepolitik-blume-will-stillegen.html

IG Metall: „Anerkennungsprämie“ bei VW-Wolfsburg gefordert
https://www.waz-online.de/lokales/wolfsburg/vw-ig-metall-draengt-auf-anerkennungspraemie-nach-ueberraschendem-cashflow-erfolg-5Q6LKRRFRJDMJNFRTAIP6C3SHY.html?outputType=valid_amp

KRISENFOLGEN IM KAPITALISTISCHEN NIEDERGANG

Kurze Meldungen zu den Auswirkungen für die proletarische Bevölkerung.
Die globale Finanzkrise ab 2008 mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft, wie dem Rückgang der Industrieproduktion wie im ersten Jahr der Weltwirtschaftskrise 1930 in Deutschland und den USA läßt sich als ökonomische Zeitenwende einordnen.
Das Jahr 2019 gilt als der Ausgangspunkt einer dramatischen weltweiten kapitalistischen Überproduktionskrise, in deren Gefolge sich wieder einmal (wie z.B. 1929) Inflation, Verarmung, Arbeitslosigkeit und Raubkriege zwischen den großen Wirtschaftsmonopolen und ihren Staaten verstärken.
Ein weiterer Krisenfaktor sind aktuell die weltweiten Zollerhöhungen durch Trump.
Die Fortsetzung der Großen Rezession bedroht zunehmend die Lebens- und Arbeitslage des Proletariats

Massenentlassungen drohen bei DB-Cargo
https://www.jungewelt.de/artikel/517800.g%C3%BCterverkehr-jobkiller-deutsche-bahn.html

Auch bei Otto-Versand Hamburg
https://www.jungewelt.de/artikel/517815.versandh%C3%A4ndler-otto-streicht-hunderte-stellen.html

Weitere riesige Arbeitslatzvernichtung in der Industrie
https://www.jungewelt.de/artikel/517696.industrie-deutschland-baut-ab.html

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/konjunktur-industrie-baut-2025-mehr-als-120.000-jobs-in-deutschland-ab/100200956.html

Metallbranche schrumpft weiter mit vielen Jobverlusten
https://www.stern.de/gesellschaft/regional/baden-wuerttemberg/wirtschaftskrise–mehr-als-32-000-jobs-weg—metallbranche-schrumpft-weiter-37137940.html

Ausfälle und Kürzungen bei der Kinderbetreuung der Eltern
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kinderbetreuung-ausfaelle-eltern-100.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

19 Streik in der belgischen Rüstungsfirma Fabrique Nationale Herstal wegen Besuch eines israelischen Offiziers

Information vom Gewerkschaftsforum Hannover
Liebe Kolleginnen & Kollegen!
Während die Proteste gegen Israels anhaltenden Krieg und Genozid gegen die Palästinenser im Gaza-Streifen auf der Straße in Form von Demonstrationen leider kaum noch stattfinden, kommt es immer wieder zu betrieblichen Protesten gegen die Kolonialpolitik der rechtsextremen Regierung Netanjahu.
https://gewerkschaftslinke.hamburg/2026/02/15/streik-in-der-belgischen-ruestungsfirma-fabrique-nationale-herstal-wegen-besuch-eines-israelischen-offiziers/
Anmerkung:
Es zeugt von Mitempfinden der belgischen Kolleginnen mit dem Völkermord in Palästina und politischem Bewußtsein, daß sie spontan in Streik getreten sind, als ein israelischer Offizier mit blutbefleckten Händen in ihre Firma kam. Wäre das in Deutschland auch möglich?! Jedenfalls nicht mit ihrer DGB-Gewerkschaft, die voll zu ihrer israelischen Partnergewerkschaft Histadrut steht, die voll den Völkermord an den Palästinensern mitorganisiert.
Aber noch besser wäre es, wenn die belgischen KollegInnen was unternehmen würden gegen die Produktion von Waffen, die nach Israel gehen und gegen die Waffenproduktion überhaupt. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. (DW)

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

20 Docker streiken in Haifa

Israel: Hafenarbeiter der Reederei Zim fürchten wegen Fusionsplänen mit deutscher Hapag-Lloyd um Jobs
Von Burkhard Ilschner

https://www.jungewelt.de/artikel/517829.arbeitskampf-international-docker-streiken-in-haifa.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

21 TERMINE:

Laien’s Club: „Konspirationistisches Manifest“

Wir stellen das Büchlein vor und stellen es zur Diskussion. Herausgegeben ist es vom „Unsichtbaren Komitee“, einem unbekannten Herausgeberkreis aus dem französischen anarchistischen Milieu. Er begann 2009 mit dem Pamphlet „Der kommende Aufstand“; 2016 folgte „An unsere Freunde“ und 2022 das „Konspirationistische Manifest“.
Dienstag, 24. Febraur 2026 um 19.30 Uhr im Mieterpavillon, Friedrich-Naumann-Str.7

„Baha und die wilden 70er“ – Der Ford-Streik von 1973 als furioses Musical

am 07.03.26 um 19:30 auf Kampnagel

Mit 25 Akteur:innen auf der Bühne – Schauspieler*innen, Musiker*innen, Zeitzeugen und einem griechischen Chor aus Frauen beleuchtet das Sanat Ensemble ein fast vergessenes Kapitel deutscher Geschichte. 1973 legten über hunderttausend Gastarbeiter an mehr als dreihundert Orten »wild« die Arbeit nieder, um gleichen Lohn für gleiche Arbeit zu fordern.
Bei Ford in Köln besetzten rund zehntausend streikende Türken, Griechen und Italiener fünf Tage lang das Werk. Nachts wurde „musiziert, gesungen, getanzt und erzählt“. Eine Mark mehr, für Alle war der Slogan.
Der sogenannte »Türkenstreik« von Köln endete zwar gewaltsam, doch der Sprecher Baha Targün wurde zur Legende. Das Rock`n`Roll Doku Musical erzählt die echten Geschichten des Arbeitskampfes gegen Ausbeutung und für die Rechte der bis dahin stummen Gastarbeiter.
Gefördert durch die Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte, das Land NRW, die IG Metall, Respekt, die Stiftung Arbeit und Menschenwürde und die Stadt Köln.
Nedim Hazar / Sanat Ensemble: Baha und die wilden 70er
https://www.ardmediathek.de/video/westart/westart/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYjU5ZTNjODYtNDUwNy00OGE0LWFlZjctZjI5ZTc3MjJmZWMy

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*