JFI 21-2026 ++ Andreas Buderus: Widersprüchliches beim DGB-Bundeskongreß! ++ Tobias Weißert: Der Zweck der Aufrüstung ++ BSW-Parteivorstand: Renten wie in Österreich ++ Iran: Regime feindselig zur Arbeiterklasse ++

Jour Fixe Info 21-2026. 22. Jahrgang – 22.05.2026

Aktuelle Sammlung von – vor allem – gewerkschaftspolitischen Artikeln, Beiträgen und Fakten als Ergänzung zu den Veranstaltungen des „Jour Fixe“ in Hamburg

 

Die im Jour Fixe Info wiedergegebenen Beiträge werden aufgrund ihres Informationsgehalts ausgesucht. Sie sind nicht identisch mit den Auffassungen der Redaktion. Bei Beiträgen zB aus FAZ und Welt ist das klar. Aber auch bei Beiträgen zB aus jw oder nds muß eine Übereinstimmung nicht der Fall sein. Die Anmerkungen unter einigen Artikeln geben die Meinung der Anmerkenden wieder.

 

 

01 DGB – Willkommen zurück in der Friedensbewegung?
Oder reif für den „Ernstfall“?

Stellungnahme von ´Sagt NEIN! Gewerkschafter:innen gegen Krieg, Militarismus und Burgfrieden´ zu den Beschlüssen  „Friedensfähig statt kriegstüchtig“ und „Nein zur Wehrpflicht!“ des 23. Ordentlichen DGB-Bundeskongresses (10. – 13. Mai 2026 in Berlin)
Der 23. DGB-Bundeskongress hat zwei Beschlüsse gefasst, die in offenem Spannungsverhältnis zueinander stehen:
Einerseits I02„Friedensfähig statt kriegstüchtig“, der Kritik an Militarisierung aufnimmt, zugleich aber „Verteidigungsfähigkeit“, „europäische Resilienz“ und Vorbereitung auf den„Ernstfall“ akzeptiert.
AndererseitsE01 „Nein zur Wehrpflicht!“, der Wehrpflicht, Pflichtdienste, Militarisierung und die „gesellschaftliche Normalisierung von Krieg“ ausdrücklich ablehnt – und festhält: „Der DGB ist und bleibt antimilitaristisch.“
In diesem Widerspruch liegt die eigentliche politische Dynamik des Kongresses.
Wer handelt eigentlich?
Vielleicht die größte Leerstelle des Beschluss I02:
Die Beschäftigten selbst kommen als handelndes politisches Subjekt praktisch nicht vor.
Nicht das „Ob?“ der offensiven Kriegsertüchtigung der Deutschland-EU steht zur Debatte, sondern deren politische und gesellschaftliche Ausgestaltung.
Ausführliche Stellungnahme:
https://www.sagtnein.de/
Anmerkung:
Während es im August 1914 offensichtlich war, daß die Vorstände der ADGB-Gewerkschaften (und der SPD) mit Burgfriedensvereinbarung und Zustimmung zu den Kriegskrediten im Reichstag sich auf die Seite von Kapital und Staat gestellt hatten, ist das heute vielen GewerkschafterInnen nicht klar. „Sagt Nein!“ arbeitet diese Tatsache in seiner ausführlichen Stellungnahme in der Behandlung der beiden Beschlüsse I02 „Friedensfähig statt kriegstüchtig“ (Bundesvorstand) und E01 „Nein zur Wehrpflicht!“ (DGB-Bundesjugendausschuss) auf dem DGB-Bundeskongress klar heraus: Die Vorstände und viele Gremien in den DGB-Gewerkschaften stehen auf der Seite des Klassengegners, nicht nur mit Co-Management und Sozialpartnerschaft in den Betrieben sondern sind auch dacor mit der Scholzschen „Zeitenwende“ und der „Kriegsertüchtigung“ von Pistorius. Deshalb trifft das Zitat bei „Sagt Nein!“ von Christa Wolff den Nagel auf den Kopf: „Wann Krieg beginnt, kann man wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg? Falls es da Regeln gäbe, müsste man sie weitersagen. In Ton, in Stein eingraben, überliefern. Was stünde da? Da stünde, unter anderen Sätzen: Lasst euch nicht von den Eignen täuschen. Und Karl Liebknecht würde seinen Satz von 1916 „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“ erweitern in „Der Hauptfeind steht im eigenen Lager“. Denn er ist der nahe, der unmittelbare Feind. (DW)

Sozialkahlschlag für Großmachtziele: Der Zweck der Aufrüstung

Von Tobias Weißert
Vorbemerkung FORUM-Red.: Voraussetzung für einen Widerstand, der Wirkung zeigt, ist das illusionslose Begreifen der Realität. Der Autor vermittelt dazu hier einige zentrale Einsichten. (JG)
Als Donald Trump 2025 seine Initiative zu einem Friedensschluss zwischen Russland und der Ukraine startete, ohne die Europäer einzubinden, erfasste die Politiker der sich als Großmächte verstehenden europäischen Staaten blankes Entsetzen. Sie taten alles in ihrer Macht Stehende, um einen Friedensschluss zu verhindern.
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/sozialkahlschlag-fuer-grossmachtziele/
Anmerkung:
Ein gründliche Analyse der gesellschaftlichen und gewerkschaftlichen Situation von Tobias Weißert mit den richtigen Folgerungen! Am Schluß geht er auf die Frage ein: „Wie ist es mit der Gegenfront bestellt?“und beleuchtet als illusionierend die Haltung der DGB-Gewerkschaftsführungen, auch Gewerkschaftslinker wie Hans Jürgen Urban. Er fragt, wie Gegenwehr aufzubauen ist und Widerstand möglich wird: „Nachzudenken ist zuerst, wie überhaupt ein auch nur nennenswerter Widerstand anzufangen wäre. Worauf könnte man aufbauen: Krieg ist in der Gesellschaft unpopulär. Sozialabbau ebenfalls. Beides wird von vielen Menschen abgelehnt. Davor haben die Kapitalisten Angst.“ Das sind genau die Fragen und der Ansatz von „Sagt Nein!“ und Andreas Buderus – und von uns, Gewerkschaftslinke Hamburg. (DW)

Der DGB-Kongress kreisste und gebar eine friedenspolitische Maus

Zwischen „Der DGB ist und bleibt antimilitaristisch.“ und standortnationalistisch europäischer Kriegsvorbereitung – Über eine bemerkenswerte Beschlusslage und die Rückkehr der Friedensfrage in die Gewerkschaften
Von Andreas Buderus
https://gewerkschaftsforum.de/der-dgb-kongress-kreisste-und-gebar-eine-friedenspolitische-maus/#more-26692
Anmerkung:
Jour Fixe am 3. Juni 2026 mit Andreas Buderus: Von Protest zu Widerstand – Über die Erforderlichkeit, Chancen und Risiken der Organisierung einer gewerkschaftlichen Opposition
https://gewerkschaftslinke.hamburg/event/jour-fixe-250/

Ein kleines Experiment mit der Rede der Dame Fahimi, alias der DGB-Vorsitzenden Yasmin Fahimi

Von Alwin Altenwald
https://gewerkschaftsforum.de/ein-kleines-experiment-mit-der-rede-der-dame-fahimi-alias-der-dgb-vorsitzenden-yasmin-fahimi/#more-26685

Tiger oder Bettvorleger?

Christiane Benner (IGM-Vorsitzende): »Wir stellen fest: Die Rechten sind in unseren Betrieben als Tiger gestartet und als Bettvorleger gelandet«. Damit liegt sie völlig daneben!
Warum die vorläufigen Ergebnisse der Betriebsratswahlen 2026 kein Grund zur Entwarnung und gewerkschaftliche Emanzipationsperspektiven in der Krise sind
Von Andreas Buderus
https://www.jungewelt.de/artikel/522875.tiger-oder-bettvorleger.html

Die IG Metall verkündet ein kriegspolitisches Update

https://de.gegenstandpunkt.com/artikel/ig-metall-verkuendet-kriegspolitisches-update

Gegen den Krieg – Gegen den Sozialen Krieg

Vorbereitungsveranstaltung für die internationale Antikriegskonferenz in London am 30. Mai in Berlin
https://www.pressenza.com/de/2026/05/gegen-den-krieg-gegen-den-sozialen-krieg/

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02 Ankündigung nächste Jour Fixes

Jour Fixe am 3. Juni 2026 mit Andreas Buderus: Von Protest zu Widerstand – Über die Erforderlichkeit, Chancen und Risiken der Organisierung einer gewerkschaftlichen Opposition
https://gewerkschaftslinke.hamburg/event/jour-fixe-250/

Jour Fixe am 1. Juli Thema: „Armut“

„Draußen-Jour Fixe“ am 5. August (Steilshoop)

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03 Pro-Palästina-Demo kleiner als erwartet

Von Stephanie Lamprecht
https://www.mopo.de/hamburg/pro-palaestina-demo-kleiner-als-erwartet/

Fotoreihe: 16.05.26 Stop Nakba Now! Demo Hamburg

https://asb.nadir.org/pool/fak/aktuelles/20260516/album/index.html

Polizeigewalt beim Nakba78 Protest in Berlin

Am 16. Mai 2026 gingen in Berlin Tausende Menschen auf die Straße, um an der Demonstration „Nakba 78″ teilzunehmen, die von einem Bündnis der Palästina-Solidaritätsbewegung organisiert wurde. Wir kamen zusammen, um an 78 Jahre palästinensischen Widerstand gegen das Kolonial- und Apartheidregime der israelischen Besatzung zu erinnern.
https://anarchists4palestine.noblogs.org/post/2026/05/19/statement-polizeigewalt-beim-nakba78-protest-in-berlin/#more-6841

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04 BSW-Parteivorstand beschließt Positionspapier: Eine gute Rente für alle

Renten wie in Österreich
https://bsw-vg.de/parteivorstand-beschliesst-positionspapier-eine-gute-rente-fuer-alle/

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05 Unterstützt die Petition der VW-Kolleg:innen „Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft“!

Wir wollen bei VW nicht den Tod produzieren!
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/unterstuetzt-die-petition/

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06 »Wir leben in einer kapitalistischen Klassengesellschaft«

Krise im Gesundheitswesen, Krise im Rentensystem und der Trend zu Deindustrialisierung und Aufrüstung. Ein Gespräch mit IG-Metall-Sozialvorstand Hans-Jürgen Urban
Interview: Oliver Rast
https://www.jungewelt.de/artikel/522679.gewerkschaftspolitik-wir-leben-in-einer-kapitalistischen-klassengesellschaft.html
Anmerkung:
Der Kollege Urban benutzt in dem Interview die Formulierung „wir“ und „die IGM“, das erzeugt den Eindruck einer Übereinstimmung des ganzen Vorstandes. Zu fragen ist, ob es im Vorstand keine Differenzen zwischen ihm als Linkem zu den übrigen Neoliberalen gibt, mit heftigen Auseinandersetzungen?! Müßte doch so sein. Oder ist er nur das linke Feigenblatt für Mitgliederbindung?
Vom Interviewer auf Rüstungskonversion angesprochen, beschreibt er das als „Einzelfälle“!
Dennoch: Falls wir in der gewerkschaftlichen oder gesellschaftlichen Öffentlichkeit auf Vorschläge und Forderungen von H.J. Urban oder gewerkschaftlichen Gremien stoßen, die der Sicherung des Sozialstandards der Beschäftigten, Rentner oder Jugendlichen dienen, sind diese von uns zu unterstützen, trotz aller Kritik. (DW)

Verdi-Chefökonom Dirk Hirschel warnt: „Das kann zum Bruch der Regierung führen“

Von Claus-Jürgen Göpfert
Wir erwarten von der SPD, dass sie rote Linien zieht. Bei Arbeitszeit, beim Kündigungsschutz, bei Gesundheit, bei Pflege und Rente. Das kann zum Bruch der Regierung führen, muss es aber nicht.
https://www.fr.de/wirtschaft/verdi-chefoekonom-warnt-das-kann-zum-bruch-der-regierung-fuehren-94311413.html
Anmerkung:
Die Aktivitäten von verdi wie die geplante Protestkundgebung am 10.6. in Hannover, sind zu unterstützen. Wohlwissend, daß es die Politik der DGB-Gewerkschaftsführungen und -gremien war und ist, sich an die Spitze von Protesten zu setzen, um KollegInnen die Gelegenheit zu geben Dampf abzulassen und um als Apparat die Kontrolle über die Bewegung zu behalten. Und zu dieser Strategie gehört, die Kampfkraft der KollegInnen nicht auszunutzen sondern um des sozialen Friedens und der Sozialpartnerschaft mit Kapital und Staat halber nicht genehme Bewegung, die nicht mehr unter Kontrolle des Apparates ist, abzuwürgen! (DW)

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07 Solidarisch mit Daniela Klette

Das Plädoyer von Daniela Klette, welches sie am 12. Mai 2026 im Prozess gehalten hat
https://solidarisch-mit-daniela.de/

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08 Schüler*innenstreik gegen die Wehrpflicht

Am 08.05.2026 streikten rund 5000 Schüler*innen in Berlin gegen die Wehrpflicht. Sie demonstrierten für eine selbstbestimmte Zukunft und gegen die Militarisierung der Zivilgesellschaft. Anstatt in das Militär zu investieren fordern sie dazu auf, Schulen zu sanieren und mehr Geld in die Bildung zu stecken.
Video 2 Minuten
https://www.labournet.tv/de/videos/kunstraum_leer

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09 Zum Dienst in Bundeswehr-Tram verpflichtet

Arbeitsgericht München urteilt gegen Gewissensfreiheit eines Straßenbahnfahrers zugunsten betrieblicher Interessen der Münchner Verkehrsgesellschaft
Von Rudolf Stumberger
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1199864.militarismus-zum-dienst-in-bundeswehr-tram-verpflichtet.html

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10 Wir sind alle Doğru!

Vom Schicksal einiger von der EU „sanktionierter“ Journalisten sind alle bedroht, die es sich nicht verbieten lassen wollen, gedanklich gegen den Strom zu schwimmen.
Wen das Establishment hasst, dem wird ein unfairer Prozess gemacht. Wen es sehr hasst — zum Beispiel weil er zur Verständigung mit Russen oder Palästinensern aufruft —, der bekommt nicht einmal mehr das. Ohne Gerichtsverhandlung wird er unter dem Stichwort „Sanktionen“ quasi im eigenen Land ausgebürgert.
https://www.manova.news/artikel/wir-sind-alle-dogru

EU-Maßnahmen gegen den linken Journalisten Hüseyin Doğru: Solidaritätskampagne gestartet

https://www.jungewelt.de/artikel/522963.eu-wahrheitsregime-ein-jahr-sanktionen.html

Petition „free dogru“

https://free-dogru.com/

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11 Werner Rügemer: BlackRock enthüllt!

Dr. Werner Rügemer zeigt, wie Merz und die Finanzmacht die Politik steuern
Video 90 Minuten
https://www.nachdenkseiten.de/?p=150535#h09

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12 Wegen hoher Energiepreise: Chemie-, Papier- und Metallindustrie fahren Produktion zurück

Seit 2022 sinkt die Produktion in energieintensiven Branchen rasant. Bisher gingen 53.200 Arbeitsplätze verloren. Einzige Ausnahme: Die Mineralölverarbeitung.
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wegen-hoher-energiepreise-chemie-papier-und-metallindustrie-fahren-produktion-zuruck-15599786.html
Anmerkung:
Es wird leider nicht gefragt, weshalb in Deutschland die Energiepreise so hoch sind. Das Problem ist hausgemacht. Um weiteren Schaden abzuwenden, sollte die schwarz-rote Bundesregierung endlich mit Russland sprechen. (Christian Reimann, NDS)

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13 Buchneuerscheinung vom Matthias Schindler:

Nicaragua zwischen Sandinistischer Revolution und Ortega-Diktatur
Die Sandinistische Revolution der 1980er Jahre inspirierte die Linke der ganzen Welt. Aber die Diktatur Ortega-Murillo erstickte Nicaragua unter einer Decke von Unterdrückung, Korruption, Misstrauen und Angst. Die vergleichenden Analyse dieser beiden Perioden kommt zu teilweise überraschenden Ergebnissen
482 Seiten, EUR 20,00
Bestellung unter:
https://diebuchmacherei.de/de_de/produkt/nicaragua-zwischen-sandinistischer-revolution-und-ortega-diktatur/

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14 AUS DEN DGB-GEWERKSCHAFTEN

Meldungen zu Kämpfen um Lohn und Tarife, um Erhalt der Arbeitsplätze (gegen Entlassungen, Betriebsschließungen, Outsourcing, Produktionsverlagerungen), um Verbesserung der Arbeitsbedingungen, um die (wenigen) Arbeitsrechte und um Organisationsprobleme, sowie Meldungen zu Stellungsnahmen des DGB allgemein politischer Natur.
Dabei nicht vergessen: Kämpfe unter DGB-Fahnen und DGB-Parolen sind nicht bloß Aktionen des DGB, sondern in Wirklichkeit solche der KollegInnen und Belegschaften!

 

IG Metall: „Aktionstag“ bei den Hamburger Energiewerken
https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/tarifstreit-ig-metall-will-mit-aktionstag-in-hamburg-druck-aufbauen,kurzehh-3234.html?shem=rimspwouoe,

Verdi: Bisher kein Ergebnis im Gross- und Aussenhandel
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article6a0c6e719abebff50a9705fb/zweite-tarifrunde-im-gross-und-aussenhandel-ohne-einigung.html

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15 KRISENFOLGEN IM KAPITALISTISCHEN NIEDERGANG

Kurze Meldungen zu den Auswirkungen für die proletarische Bevölkerung.
Die globale Finanzkrise ab 2008 mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft, wie dem Rückgang der Industrieproduktion wie im ersten Jahr der Weltwirtschaftskrise 1930 in Deutschland und den USA läßt sich als ökonomische Zeitenwende einordnen.
Das Jahr 2019 gilt als der Ausgangspunkt einer dramatischen weltweiten kapitalistischen Überproduktionskrise, in deren Gefolge sich wieder einmal (wie z.B. 1929) Inflation, Verarmung, Arbeitslosigkeit und Raubkriege zwischen den großen Wirtschaftsmonopolen und ihren Staaten verstärken.
Ein weiterer Krisenfaktor sind aktuell die weltweiten Zollerhöhungen durch Trump.
Die Fortsetzung der Großen Rezession bedroht zunehmend die Lebens- und Arbeitslage des Proletariats

Vor allem in der Industrie immer weniger Beschäftigte, immer mehr Arbeitslose
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Beschaeftigung-schrumpft-im-ersten-Quartal-id30835598.html

Anwachsende Tariflosigkeit führt zu grossen Lohnsenkungen
https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2026-05/68554510-tarifbindung-in-deutschland-drastisch-gesunken-003.htm?shem=rimspwouoe,

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16 US-Genozid gegen Kuba praktisch verhindern

https://www.schattenblick.de/infopool/buerger/meinung/bmap0257.html

Alarmstufe rot in Havanna

Washington jagt Revolutionsführer Raúl Castro mit Haftbefehl und entsendet Kriegsschiffe in die Karibik. Kuba weist Anklage vehement zurück
Von Volker Hermsdorf
https://www.jungewelt.de/artikel/522953.unblock-cuba-alarmstufe-rot-in-havanna.html

Betrügerische Vorwände

Die USA verstärken mit der Anklage von Expräsident Castro den Druck auf Kuba und drohen mit Krieg
Von Kurt Terstegen
https://www.jungewelt.de/artikel/522988.unblock-cuba-betr%C3%BCgerische-vorw%C3%A4nde.html

Spendenaufruf Netzwerk Cuba

Die Hightech-Terrorattacke des US-Militärs gegen Venezuela und das Kidnapping von Präsident Maduro und Gattin sowie die Seeblockade gegen Öl überschatten nun auch Cuba, das immens gefährdet ist, und noch geringere Importe lebenswichtiger Güter erhält!
Wir müssen daher für Cuba noch stärker und effektiver wirken und kämpfen, schreibt das Netzwerk Cuba – jeder und jede Einzelne, sowie jede Gruppe.

Kurzfristig empfehlen sich für dringend erforderliche materielle Solidarität Spendensammlungen für Gesundheitsprojekte (HCH Bochum) Spendenkonto der HCH e.V. bei der Sparkasse Dortmund:
Zahlungsempfänger: Förderverein Humanitäre Cuba Hilfe HCH e.V.
IBAN: DE52 4405 0199 0091 0160 36
BIC: DORTDE33XXX
Stichwort: Containerversand
Wichtig: Bitte das Wort „Kuba“ auf der Überweisung vermeiden
und für Energiegewinnung (Interred, Frankfurt/M.).
— Förderverein Humanitäre Cuba Hilfe HCH e.V. Sparkasse Dortmund,
   IBAN: DE52 4405 0199 0091 0160 36, Stichwort: HCH-Projekte
— Netzwerk InterRed Cooperacion e.V., IBAN: DE15 3702 0500 0007 6002 00, Stichwort Solarkraftwerk

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17 Eritrea im Fadenkreuz geopolitischer Interessen

von Dr. phil. Henriette Hanke Güttinger
Mit der Eröffnung des Suezkanals 1869 gewannen das Rote Meer und das Horn von Afrika geostrategisch an Bedeutung. Während sich Grossbritannien auf Aden und Frankreich auf Dschibuti konzentrierten, begann die italienische Reederei Rubattino in der Bucht von Asab 1870 mit dem Kauf von Land und weitete dieses entlang der Küste nordwärts immer weiter aus. König Umberto I. erklärte das Gebiet zur italienischen «Colonia di Asab».
https://zgif.ch/2026/05/05/eritrea-im-fadenkreuz-geopolitischer-interessen/

Ein etwas anderer Blick auf Eritrea

Von Dr. phil. Henriette Hanke Güttinger
https://zgif.ch/2026/05/05/ein-etwas-anderer-blick-auf-eritrea/

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18 Iran: »Das Verhältnis des Regimes zur Arbeiterklasse ist von Feindseligkeit geprägt«

Im Iran ist der 1. Mai kein Feiertag. Aktivisten werden vorgeladen, Versammlungen verboten. Ein Gespräch über die Unterdrückung der Arbeiterklasse und die Folgen des Krieges.
Von Negin Behkam
In vielen Ländern ist der Tag der Arbeit eine Gelegenheit zum Feiern, zum Protest und zur Formulierung von Forderungen. Im Iran hingegen ist dieser Tag von Einschränkungen und Repression geprägt. Warum fürchtet das iranische Regime die Begehung dieses Tages?
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1199401.erster-mai-im-iran-das-verhaeltnis-des-regimes-zur-arbeiterklasse-ist-von-feindseligkeit-gepraegt.html

U.S. Hafenarbeiter verurteilen Iran-Krieg

Die International Longshore and Warehouse Union (ILWU) ist eine Gewerkschaft, die hauptsächlich Hafenarbeiter an der Westküste der Vereinigten Staaten, auf Hawaii und in British Columbia, Kanada, vertritt…
Das klare Statement der ILWU unterscheidet sich positiv vom dröhnenden Schweigen der regierungstreuen deutschen Gewerkschaftsbürokratie. Man kann keine Rechte der Arbeiter verteidigen, wenn man die Kriegspolitik der eigenen Regierung unterstützt. Stoppt alle Waffenlieferungen nach Israel. Bundeswehr raus aus dem Mittleren Osten.
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/u-s-hafenarbeiter-verurteilen-iran-krieg-der-u-s-regierung/

Zahl der Hinrichtungen auf dem höchsten Stand seit 44 Jahren – Iran für Grossteil des Anstiegs verantwortlich

https://www.pressenza.com/de/2026/05/zahl-der-hinrichtungen-auf-dem-hoechsten-stand-seit-44-jahren-iran-fuer-grossteil-des-anstiegs-verantwortlich/
Anmerkung:
Ein Großteil der Hinrichtungen sind nach dem Aufstand zu Beginn des Jahres im Iran und im Zusammenhang mit den Arbeiterkämpfen (2.000 Streiks im Jahr, weltweit am meisten) vorgenommen worden! (DW)

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19 Die Angriffe der Ukraine auf Russland…

werden Russland nicht an den Verhandlungstisch zwingen. Ganz im Gegenteil
Von Stefano di Lorenzo
https://globalbridge.ch/author/stefanodilorenzo/

Wie rot ist Russland?

Von Ulrich Heyden, Moskau
In diesem Video wird eine Kundgebung der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation am 1. Mai 2026 vor dem Karl-Marx-Denkmal in Moskau, nicht weit vom Kreml dokumentiert. Es war praktisch die erste öffentliche Veranstaltung auf der führende Politiker der KPRF Grundzüge ihres Programms zu den Duma-Wahlen im Herbst 2026 vorstellten. Die russische Regierung wurde wegen einer Wirtschaftspolitik kritisiert, die sich nach Meinung der KPRF zu wenig an den Interessen der Arbeitenden, der Jugend, der Rentner und der kleinen und mittleren Unternehmer orientiert.
https://ulrich-heyden.de/article/am-1-mai-begann-der-wahlkampf-russland

So wurde das Ende des WKII gefeiert – in Moskau …

Von Ulrich Heyden, Moskau
Ein friedlicher 9.Mai in Moskau – Selenskyj machte seine Drohung nicht wahr
https://ulrich-heyden.de/article/so-wurde-das-ende-des-wkii-gefeiert-in-moskau-globalbridge

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20 Termine

veranstaltung: „kinder in palästina“, eine ausstellung diesmal zusammen mit „ strassenaktion für palästina“

eine kleine ausstellung um das schicksal der palästinensischen kinder zu illustrieren und den stopp von waffenlieferungen nach israel zu fordern!
pfingstsonntag auf der uferpromenade nahe landungsbrücken von 13.00 bis 15.00
aufbau ab 12.00, wer helfen will, ist sehr willkommen!

Szenische Lesung „Draußen vor der Tür“

Hier die eben angekündigte Szenische Lesung am Samstag, den 30.Mai um 20 Uhr.
Wie bei den anderen bisherigen literarischen Lesungen laden wir dazu in den Kulturverein „Alles Wird Schön“ ein (Friedrich- Naumann- Str.27).
Eine Premiere werden kleine musikalische Einlagen ein!!
Das Drama „Drußen vor der Tür“ schrieb der Hamburger Dichter Wolfgang Borchert im Herbst 1946 in wenigen Tagen. Der Kriegsheimkehrer Beckmann kommt nach Jahren der Kriegsgefangenschaft zurück. Alles liegt in Trümmern, auch sein Leben: Sein Kind im Schutt des zerstörten Hauses begraben; seine Frau tröstet sich mirt einem Anderen; seine Eltern haben sich als Nazis das Leben genommen; ihn quälen die Toten, die er auf dem Gewissen hat – sein ehemaliger Befehlshaber lacht ihn aus. Das Leben der Anderen geht irgendwie weiter, nur seines nicht. Seine Anläufe zu neuem Lebensmut verlaufen im Nichts.
Ein Stück zur neuen Kriegstüchtigkeit!
mehr: http://laiens.club/2026/05/07/drausen-vor-der-tur-von-wolfgang-borchert/
Wir freuen uns, mit euch zusammen dieses Theaterstück zu lesen!

Stolperstein für Arbeiterfotografen Gerhard Daehnel

Am Samstag (23.5.) würdigen wir ab 13 Uhr an der Isestraße 28 den Arbeiterfotografen Gerhard Daehnel, mit Musik von Denis Wißmann, mit dem szenischen Dialog „Unsere Fotos waren Beweismittel“ und der Übergabe des Stolpersteins. Die Angehörigen von Gerhard Daehnel sorgen für Kaffee und Kuchen. Für 5€ kann die Broschur „Der Arbeiterfotograf Gerhard Daehnel“ erworben werden (kommt heute aus der Druckerei). Gerhard Daehnel (1905-75), vom Beruf Schiffbauer, war der letzte Vorsitzende der Arbeiterfotografen-Gruppe vor ihrem Verbot 1933.
Mehr bei https://www.olmoo.de/stolpersteine-2026/
Kulturteam Olmo e. V.
www.olmoo.de

Die  tapfere palästinensische Friedens-Pädagogin Prof. Sumaya Farhat-Naser wieder in Hamburg!

Mai 2026: Vortrag und Gespräch
Zwischen Schweigen und Schmerz- Mut zur Hoffnung wagen
Näheres zum Vortrag unter: https://erk-hamburg.de/termine/veranstaltungen
26.05., 19.00 Uhr Großhansdorf,
Ev. Luth Kirchengemeinde Alte Landstraße 20a
27.05.,19.00 Uhr Hamburg-Schnelsen
Albertinen Haus , Sellhopsweg 18-22
28.05., 19 Uhr Hamburg-Volksdorf
Ev.-luth. Kirchengemeinde Rockenhof 5
29.05.,19 Uhr Stadtmitte: Gemeindezentrum Ev. Reformierte Kirche Hamburg
Ferdinandstr. 21 (Nähe Europa-Center)

Gesprächskreis Nachdenkseiten Hamburg

Wir beschäftigen uns mit Fragen der Biopolitik. Die „Corona“-Krise markiert einen tiefen Einschnitt in die Gesellschaft. Unsere Welt ist seither politisch und oft auch privat nicht mehr dieselbe. Wir versuchen einen kleinen Schritt in Richtung echter Aufarbeitung und wagen einen
Ausblick: Was droht als nächstes? Worauf müssen wir uns vorbereiten?
Stichworte: „Krankheit X“, Mikrobiom, neuartige Antibiotika, selbstreplizierende RNA.
Teil 1: Biologie. Teil 2: Politik
Datum: 4.6. 2026. Ort: Rudolf-Steiner-Haus, Mittelweg 11-12.Beginn: 19 Uhr
Anmeldung:
https://mailings.nachdenken-in-hamburg.de/lists/lt.php?tid=Cd71Dg2lwoardJeCuTmyio/aA0l2t99koPs5sDzAllyFK25zzgJJgYRq56alFBVf
Webseite:
https://mailings.nachdenken-in-hamburg.de/lists/lt.php?tid=w8pwu3eKwtisw3BEhUSReY/aA0l2t/9koPs5sDzAllyFK25zzgK5gYRq56alFBVf

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