JFI 40-2026 ++ Red Storm Charlie: Hamburg im Krieg ++ Schulstreik ++ Renate Dillmann: Weltpolizist USA in Bedrängnis ++ Mehr Angst vor dem Heim als vor dem Tod ++ Wladimir Putins vielbeachtete Rede im Reichstag am 25. September 2001 ++

Jour Fixe Info 40-2026. 22. Jahrgang – 02.10.2026

Aktuelle Sammlung von – vor allem – gewerkschaftspolitischen Artikeln, Beiträgen und Fakten als Ergänzung zu den Veranstaltungen des „Jour Fixe“ in Hamburg

 

Die im Jour Fixe Info wiedergegebenen Beiträge werden aufgrund ihres Informationsgehalts ausgesucht. Sie sind nicht identisch mit den Auffassungen der Redaktion. Bei Beiträgen zB aus FAZ und Welt ist das klar. Aber auch bei Beiträgen zB aus jw oder nds muß eine Übereinstimmung nicht der Fall sein. Die Anmerkungen unter einigen Artikeln geben die Meinung der Anmerkenden wieder.

 

01 Die Existenzgrundlage der Führungen der DGB-Gewerkschaften löst sich auf: Die Sozialpartnerschaft mit Kapital und Staat

Von Alwin Altenwald
Diese Entwicklung wird besonders deutlich in einem Artikel der ZEIT über die Gesamtbetriebsratsvorsitzende von Volkswagen, Daniela Cavallo (*). Auch ihr Kollege, Gesamtbetriebsratschef Ergun Lümali (*) bei Mercedes Benz denkt genau so.
https://gewerkschaftslinke.hamburg/2026/09/28/die-existenzgrundlage-der-fuehrungen-der-dgb-gewerkschaften-loest-sich-auf-die-sozialpartnerschaft-mit-kapital-und-staat/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

02 Prozeß gegen 105 Jährigen: Recht oder Rache? – Und die Rolle des Adenauer-Regimes!

Von Alwin Altenwald
Angenommen, da kommt einer aus dem Ausland, ist politisch unbedarft, hat keine Ahnung von der Geschichte Deutschlands und liest den Artikel: „Recht oder Rache?“ von Helmut Ortner:
https://www.pressenza.com/de/2026/09/recht-oder-rache/
Da bekommt er den Eindruck: Die Deutschen sind aber konsequente Antifaschisten, daß sie noch nach 80 Jahren 105 Jährige als Täter anklagen! Falls unser fiktiver Ausländer dann tiefer in den Sachverhalt einsteigt, wird er eines Besseren belehrt…
https://gewerkschaftslinke.hamburg/2026/09/29/prozess-gegen-105-jaehrigen-recht-oder-rache-und-die-rolle-des-adenauer-regimes/

Werner Rügemer: Breiter Protest gegen „wissenschaftliche“ Aufrüstung

Universität Köln: Bundeskanzler Merz eröffnet die private „Adenauer School of Government“.
Sie wird über Umwege vom verschwiegensten Milliardärs-Clan Deutschlands finanziert.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154308
Anmerkung:
Werner Rügemer beschreibt die Karriere von Albert Reimann während der Nazi-Zeit im Benckiser-Konzern mit der Ausdehnung dieser Werke in die eroberten Gebiete der Sowjetunion und der Beschäftigung zigtausender Zwangsarbeiter und des bruchlosen Weiterbestehenes des Konzerns nach 1945 unter dem Adenauer-Regime. 1963 bekam er das Große Verdienstkreuz der Adenauer-Regierung.
Kann es mehr Symbolik für den Charakter dieses Staates geben, wenn BlackRock-Kanzler Merz im Juli d.J. in Köln die „Adenauer School of Government“ mit einer Festrede einweihte, in der er sagte; sie sei gedacht für „künftige Führungskräfte, die selbstbewusste Neuordnung der Welt, Digitalisierung und Modernisierung unseres Staates, gerade auch unserer kritischen Infrastruktur, in Form der Befähigung unserer Streitkräfte“?
Die „Adenauer School of Government“ wird privat finanziert von einem der reichsten und zugleich verschwiegensten deutschen Milliardärs-Clans, der Reimann-Familie. (DW)

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

03 Renate Dillmann: Weltpolizist in Bedrängnis

Die »freie Konkurrenz«, zu der die USA alle verpflichtet haben, lässt Rivalen aufsteigen. Im Kampf um die Fortdauer ihrer Hegemonie unterminieren die Vereinigten Staaten die Prinzipien ihrer Weltordnung. Die Rolle des Dollars als Weltgeld.
https://www.jungewelt.de/artikel/530415.politische-%C3%B6konomie-weltpolizist-in-bedr%C3%A4ngnis.html
Anmerkung:
Eine Analyse von Renate Dillmann über die Rolle der USA, der EU, China und Rußland, die sehr zum Verstehen der aktuellen Politik beiträgt. Danke an die Genossin Dillmann! (DW)

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

04 Ankündigung der nächsten Jour Fixes

*Einladung zum Jour Fixe am 7. Oktober. Die Spur unserer Großväter in Russland. Film gegen die Bedrohungslüge. Mit Diskussion.
ilm von Christoph Boekel, 60 Minuten.

Besonders empfehlen möchten wir das 2020 von Hannes Heer und Christian Streit verfasste Buch:
Der Vernichtungskrieg im Osten.

Einige Exemplare der Bücher können vor Ort gekauft und von Hannes Heer signiert werden.
https://gewerkschaftslinke.hamburg/event/jour-fixe-254/

*Jour Fixe am 4. November mit RA Benedikt Hopmann: Thema „Politischer Streik“
iehe dazu das neu erschienene Buch:
Politischer Streik. Geschichte, Recht und Beispiele
Benedikt Hopmann / Duygu Kaya /Alex Kübler / Günter Watermeier (Hg.)
Paperback, 351 Seiten, zahlr. s/w-Abb., € 22,00
Buchbestellung:
»Ohne politischen Streik keine Demokratie«!

Angesichts aktueller Herausforderungen streitet das Buch dafür, das gescholtene Arbeitskampfmittel wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken.
Schülerstreiks gegen Wehrpflicht, aber kaum politische Streiks von Lohnabhängigen?
Arbeitsniederlegungen gegen die Rentenpolitik in Frankreich, nicht aber in Deutschland?
Warum soll hier verboten sein, was dort gutes Recht ist?
https://www.papyrossa.de/neuerscheinung-156

*Jour Fixe am 2. Dezember mit Andreas Hesse (Berlin). Thema: Zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus (Arbeitstitel!)
iehe dazu: Buchbesprechung: Zwischen Sozialdemokratie und Kommunismus
Eine Familienchronik aus Berlin Rixdorf/Neukölln
Der Autor, Andreas Hesse, Jahrgang 1950, wuchs in einer sozialdemokratischen Familie auf. Sein Vater war Leiter des August-Bebel-Instituts, dass in genau dem Haus untergebracht war, in dem am 20. Januar 1942 von Spitzen aus NSDAP und SS die „Endlösung der Judenfrage“ beschlossen worden war. Über diese Rolle des Hauses, so Hesse, wurde jedoch nicht gesprochen, weder zu Hause, noch in der Schule. Prägend für das politische Klima seiner Kindheit war vielmehr der West-Ost-Konflikt, konkret: die Spaltung Berlins und die Nähe des SED-„Regimes“.
Zwei Rezensionen:
a) Von Dieter Wegner, aktiv bei Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg
b) Teil einer Rezension von NN, Gruppe Arbeiterpolitik
https://gewerkschaftslinke.hamburg/2026/09/24/andreas-hesse-zwischen-sozialdemokratie-und-kommunismus/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

05 Red Storm Charlie: Hamburg im Krieg

Bundeswehr und zivile Organisationen trainieren seit dem 25.9. drei Tage lang das Verlegen von Truppen über Hamburg an die NATO-Ostflanke. Proteste sind angekündigt.
Inhalt:
Mitten in der Großstadt
Zwischen Frieden und Krieg
Alle gemeinsam…
Red Storm Business
Nationaler Schulterschluss
„Extremismus und Staatsterrorismus“
https://www.pressenza.com/de/2026/09/hamburg-im-krieg-ii/

Mit Schienenblockaden und Demos gegen Nato-Hafen und Aufrüstung

In Hamburg wurde das Manöver »Red Storm Charlie« durchgängig von Aktionen des zivilen Ungehorsams und Protesten begleitet
Von Henrike Stier
Von Anfang an haben Aktive mehrerer Initiativen in Hamburg die zivil-militärische Übung »Red Storm Charlie« mit Protesten begleitet. Das dreitägige Manöver wie auch die Aktionen gingen am Samstag zu Ende, Letztere mit einer Demonstration.
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/mit-schienenblockaden-und-demos-gegen-nato-hafen-und-aufruestung/

Fotoreihe: 26.09.26 Rheinmetall entwaffnen! Kampf den Kriegstreibern! Demo HH gegen das NATO-Kriegsmanöver

Von Kollektiv im Archiv der Sozialen Bewegungen
https://asb.nadir.org/pool/fak/aktuelles/20260926.3/album/index.html

Fotoreihe: 26.09.2026. Nein zu Red Storm Charlie Jungfernstieg Hamburg

Von Kollektiv im Archiv der Sozialen Bewegungen
https://asb.nadir.org/pool/fak/aktuelles/20260926.02-13/album/index.html

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

06 Schulstreik in Hamburg: »Wir müssen zurück zur Klassenanalyse«

Kriegsübung in Hamburg: Schulstreikbewegung und Verdi-Arbeitskreise kommen im Gewerkschaftshaus zusammen. Ein Gespräch mit Moritz Jansen
Interview: Martin Dolzer
Am vergangenen Sonnabend haben das Hamburger Schulstreikkomitee gegen Wehrpflicht und verschiedene Arbeitskreise von Verdi im Hamburger Gewerkschaftshaus zu einer Friedensveranstaltung eingeladen. Worum ging es?
https://www.jungewelt.de/artikel/530837.militarisierung-wir-m%C3%BCssen-zur%C3%BCck-zur-klassenanalyse.html

Schulstreik am 25.9.26: »Wir wollen nicht kämpfen«

Der Schüler Golo Kirsch streikt. Denn er lehnt Zwangsmusterungen und Aufrüstung ab. Ein Gespräch über die Angst vor Krieg und was wirklich wichtig ist im Leben
Interview: Henrike Stier
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/wir-wollen-nicht-kaempfen/

Verfassungsschutz bedrängt GEW-Funktionärin

https://www.gew-hamburg.de/themen/hamburg-politik/2026-09/verfassungsschutz-bedraengt-gew-funktionaerin

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

07 Fotoreihe: 26.09.2026: DGB Kundgebung in Hamburg gegen Sozialabbau

Von Kollektiv im Archiv der Sozialen Bewegungen
https://asb.nadir.org/pool/fak/aktuelles/20260926.01-13/album/index.html
Anmerkung:
Die Kundgebungen in 15 Städten der Republik wurden vom DGB organisiert, damit die KollegInnen Dampf ablassen und die Gewerkschaftsspitzen die Kontrolle über den Protest behalten. Kein Transparent von DGB-Seite, keine Rede von DGB-Seite, in der ein Zusammenhang zwischen dem Sozialabbau und der Aufrüstung hergestellt wird!
Aber die TeilnehmerInnen der Demo sind nicht blöd! Man beachte die selbstgemachten Schilder und Transparente! Einen größeren Gegensatz zwischen Führung und Basis kann es nicht geben: Totschweigen und Unterstützung der Militarisierung durch die Führung und ein Aufschrei dagegen an der Basis.
In der Führung der DGB-Gewerkschaften beschwören sie weiterhin die Sozialpartnerschaft und bejammern, daß sie von oben gebrochen wird. Und unten bilden sich in Betrieben Kolleginnen-Gruppen gegen den Sozialpartnerschaftskurs. (DW)

„Nicht mit uns!“ – Impressionen und Anmerkungen zum DGB Aktionstag in Berlin!

Bemerkenswert im Flyer aus Neukölln: es wird ohne jede Umschweife der Zusammenhang zwischen dem sozialen Kahlschlag und dem neuen deutschen Kriegskurs hergestellt.—
Aber das Führungspersonal der DGB Gewerkschaften meidet das Wort „Militarisierung“ im Zusammenhang mit den laufenden sozialen Angriffen wie der Teufel das Weihwasser. …
In den Betrieben müssen wir politischer diskutieren.Die Kolleg:innen sind nicht blöd. Nur wer die Zusammenhänge begreift, kann erfolgreich kämpfen. Der Ruf nach bundesweiter und regionaler Vernetzung gewerkschaftlicher AktivistInnen „von unten“ werden immer lauter. Bundesweit haben sich gewerkschaftliche Ratschläge gebildet, um das gemeinsame Vorgehen zu koordinieren. Abwarten und Stillhalten ist keine Wahl mehr!
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/nicht-mit-uns-impressionen-vom-dgb-aktionstag-in-berlin/

Fotostrecke DGB Aktionstag 26.09.2026 Stuttgart

„Hauptrednerin Barbara Resch, nicht irgendwer, Bezirksleiterin IG Metall BaWü, mußte vom Zettel ablesen, kein Feuer, keine Begeisterung, Kommentierung lohnt nicht, halt das übliche Sozialpartnerschafts-Gedöns. Eine erfrischend andere Sprache und Stimmung unter den TeilnehmerInnen – die Bilder sagen mehr als tausend Worte“ 28seitige Fotogalerie von Martin Bott (pdf) (BR Mercedes-Benz Werk Untertürkheim i.R.)
https://www.labournet.de/wp-content/uploads/2026/09/260926Stuttgart.pdf

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

08 „Gewerkschafter von Unten“: 175.000 beim Autoaktionstag und bei Volkswagen blieb der Protest hinter den Werkstoren

… Der Aktionstag hat damit zwei Dinge gezeigt. Die Beschäftigten sind mobilisierbar. Zugleich begrenzten örtliche Arbeitnehmervertretungen die öffentliche und selbstständige Beteiligung der Belegschaften. Die Frage lautet deshalb nicht nur, wie viele Menschen teilnahmen. Es muss auch gefragt werden, wer über die Form des Protests entschied, welche Vorschläge aus der Basis aufgegriffen wurden und weshalb die Produktion an mehreren VW-Standorten offenbar mehr Schutz von unerwarteter Stelle erhielt als die gemeinsame Aktion. (…) Ein Kommentar von GvU DIREKT Redaktion Braunschweig vom 24. September 2026 (pdf) der „Gewerkschafter von Unten“ – Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Werken von Volkswagen
https://www.labournet.de/wp-content/uploads/2026/09/GvU-VWad210926.pdf

»IG Metall von unten«: Wofür zum Teufel wurde 2024 bei Volkswagen eigentlich verzichtet?

Ein Mitglied der Initiative »IG Metall von unten« über die Kürzungen bei VW – und das Fehlen innergewerkschaftlicher Demokratie.
Von Christian »Schulle« Schulze
https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202563.ig-metall-von-unten-wofuer-zum-teufel-wurde-bei-volkswagen-eigentlich-verzichtet.html

Profit um jeden Preis: VW und der Weg in die Rüstungsindustrie

Dieser Artikel wurde von einem Kollegen von VW geschrieben
Die aggressive Gewinnpolitik des VW-Konzerns drängt ihn immer mehr in die Rüstungsindustrie. Laut Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender des VW-Konzerns, ist die Marge mit ca. 3–6 % aktuell zu gering und dies sei nicht akzeptabel. Ziel ist es, dass die Gewinnmarge auf 8–10 % steigt – und dies scheint einfacher zu sein, wenn Volkswagen in die Rüstungsindustrie einsteigt.
https://yenihayat.de/profit-um-jeden-preis-vw-und-der-weg-in-die-ruestungsindustrie/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

09 IG BAU Gewerkschaftstag – aktiv für Frieden und gegen Kriegstreiberei

Von Joern Rieken
Eine Klatsche für alle Fans der Zeitenwende. Endlich zeigt ein Gewerkschaftstag der Kriegstreiberei die Rote Karte. Andere DGB Gewerkschaften sind eingeladen, dem Beispiel zu folgen.
Auf dem 24. Ordentlichem Gewerkschaftstag der IG BAU, Kassel 30.09.2026, wurde mit übergroßer Mehrheit bei sehr wenigen Gegenstimmen und Enthaltungen als Entschließungsantrag E001 „Frieden und Rüstung“ mit dem ergänzten Punkt 8. beschlossen:
„Angesichts der bedrohlichen Eskalation der Kriege, weltweit, wie in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der zahlreichen kriegerischen Konflikte in Afrika und zwischen den Atommächten Pakistan und Indien soll sich die IG BAU aktiv für Frieden und gegen Kriegstreiberei einsetzen.
https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/ig-bau-aktiv-fuer-frieden-und-gegen-kriegdtreiberei/

Anmerkung:
So ein Beschluß ist außerordentlich erfreulich, weil bisher eben nicht üblich! Wenn es heißt, daß der Entschließungsantrag mit übergroßer Mehrheit beschlossen wurde, ist davon auszugehen, daß auch die Mitglieder des Vorstandes der IG BAU dafür stimmten. Konsequent wäre es, wenn alle Gremien in der IG BAU jetzt gemeinsam Front machten gegen Befürworter der Kriegsrüstung in den anderen DGB-Gewerkschaften! (DW)

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

10 Vernetzungskonferenz von Sagt Nein!, VKG und Jour Fixe Gewerkschaftslinke: Vom Protest zum Widerstand

Vernetzungskonferenz in Kassel ´gewerkschaftlicher Widerstand gegen Sozialkahlschlag und imperialistischen Krieg´
16.–17. Oktober 2026
Wir wollen Erfahrungen, Konflikte und Fragen miteinander teilen. Nicht übereinander reden, sondern miteinander. Nicht nur analysieren, sondern voneinander lernen, Kontakte knüpfen und gemeinsame Perspektiven entwickeln.

https://www.sagtnein.de/news/

Rudolph Bauer: 25 Gedichte gegen Kriegswahnsinn. Parole: SAGT NEIN!

https://www.youtube.com/@SagtNein

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

11 Die bundesweite Konferenz „Betriebsräte im Visier“ am 10.10.26 im Mannheimer Gewerkschaftshaus

Einladung mit Programm und Anmeldeformular
https://www.gegen-br-mobbing.de/konferenz-br-im-visier/340-13-konferenz-betriebsraete-im-visier-10-10-26-im-mannheimer-gewerkschaftshaus

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

12 Pflegereform – Fruchtloser Streit: Kürzungspaket bleibt Kürzungspaket

Presse-Statement von Dr. Joachim Rock, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, anlässlich des heutigen Kabinettsbeschlusses zum Pflegeneuordnungsgesetz
Für Menschen mit Pflegegrad 1 entfällt z.B. der Entlastungsbetrag von 131 Euro im Monat für alle Neuzugänge.
https://www.der-paritaetische.de/alle-meldungen/pflegereform-fruchtloser-streit-kuerzungspaket-bleibt-kuerzungspaket/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

13 Was der Mensch braucht – und was ihm der Staat zugesteht

Von Jens Berger
563 Euro erhält ein alleinstehender Mensch 2026 als monatlichen Regelbedarf. Lutz Hausstein hat nachgerechnet, was ein bescheidenes Leben einschließlich gesellschaftlicher Teilhabe kostet, und kommt auf 999,70 Euro.
Neulich im Supermarkt, an der Kasse. Die Frau vor mir legt ihre Einkäufe aufs Band, die Kassiererin nennt die Summe, und die Frau zählt Münzen. Es reicht nicht. Sie schiebt die Butter zurück, dann den Käse, und am Ende auch die kleine Tafel Schokolade, die ganz obenauf lag. Niemand sagt etwas, die Schlange wartet höflich. Szenen wie diese kommen in keiner Talkshow über die „Hängematte Bürgergeld“ vor. Dabei zeigen sie das Thema genauer als jede Reportage zur besten Sendezeit.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=156610

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

14 Mehr Angst vor dem Heim als vor dem Tod

Von Sabiene Jahn
Es gibt Themen, die erst dann sichtbar werden, wenn man lange genug über sie schweigt. Die Pflege von Menschen gehört dazu.
…Leutesdorf erzählten Angehörige, Ärztinnen und Helfende von Überforderung, Entmündigung und fehlender Unterstützung. Ihre Berichte über Pflege, Sterben und Selbstbestimmung zeigten, wie ein überfordertes System in Deutschland Menschen abhängig macht und warum Würde dort beginnt, wo Hilfe tatsächlich ankommt. Am Ende stand eine Frage, die weit über diesen Tag hinausweist. Wie wollen wir leben, wenn wir auf andere angewiesen sind?
Manchmal genügt ein einziger Satz, um eine Gesellschaft zu entlarven. An diesem Tag in Leutesdorf war es die Bemerkung einer Frau, die über Jahre gekämpft hatte. „Ich habe mehr Angst vor Pflegeeinrichtungen als vor dem Sterben.“
https://gewerkschaftsforum.de/mehr-angst-vor-dem-heim-als-vor-dem-tod/#more-28001

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

15 „Das Schicksal der Menschen ist denen egal“

Wenn Jobcenter Rechte aushöhlen, wächst die Ungleichheit, sagt Harald Thomé. Ein Besuch bei Tacheles im Loher Bahnhof.
ttps://www.der-paritaetische.de/magazin/ausgabe-03-2026-armut-bekaempfen/das-schicksal-der-menschen-ist-denen-egal

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

16 Rentnerdiskriminierung durch den deutschen Staat

Von Ulrich Heyden
https://ulrich-heyden.de/article/rentnerdiskriminierung-durch-den-deutschen-staat-junge-welt

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

17 Vertane Chancen für das gemeinsame Haus Europa – Wladimir Putins vielbeachtete Rede im Reichstag

Vor 25 Jahren, am 25. September 2001, hielt Wladimir Putin vor dem Deutschen Bundestag eine vielbeachtete Rede über die deutsch-russischen Beziehungen und die Vision eines vereinten Europas. Das Protokoll vermerkte zahlreichen starken Beifall der 650 Anwesenden im Reichstag und am Ende „Anhaltender Beifall – Die Abgeordneten erheben sich“
Ein Beitrag von Reiner Braun und Michael Müller
https://www.pressenza.com/de/2026/09/vertane-chancen-fuer-das-gemeinsame-haus-europa-wladimir-putins-vielbeachtete-rede-im-reichstag/

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

18 KRISENFOLGEN IM KAPITALISTISCHEN NIEDERGANG

Kurze Meldungen zu den Auswirkungen für die proletarische Bevölkerung.
Die globale Finanzkrise ab 2008 mit Auswirkungen auf die Realwirtschaft, wie dem Rückgang der Industrieproduktion wie im ersten Jahr der Weltwirtschaftskrise 1930 in Deutschland und den USA läßt sich als ökonomische Zeitenwende einordnen.
Das Jahr 2019 gilt als der Ausgangspunkt einer dramatischen weltweiten kapitalistischen Überproduktionskrise, in deren Gefolge sich wieder einmal (wie z.B. 1929) Inflation, Verarmung, Arbeitslosigkeit und Raubkriege zwischen den großen Wirtschaftsmonopolen und ihren Staaten verstärken.
Ein weiterer Krisenfaktor sind aktuell die weltweiten Zollerhöhungen durch Trump.
Die Fortsetzung der Großen Rezession bedroht zunehmend die Lebens- und Arbeitslage des Proletariats

Alarm am Arbeitsmarkt: Abbau von 350.000 Jobs bis 2027 prognostisiert
https://www.zeit.de/wirtschaft/2026-09/iab-prognose-erwerbstaetigkeit-deutschland-demografischer-wandel-arbeitsmarkt-gxe?shem=aimgspe,

Neue Zahlen über die weiter hohe Arbeitslosigkeit von fast 3 Millionen
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitslosigkeit-arbeitsmarkt-september-100.html

Konzerne in der BRD in Europa Spitzenreiter an Jobverlusten
https://www.jungewelt.de/artikel/530584.jobvernichtung-streichorgien-trotz-rekordgewinnen.html

Befristete Arbietsverhältnisse sollen ausgeweitet werden
https://www.spiegel.de/wirtschaft/arbeitsmarkt-flexible-personalplanung-nimmt-zu-beschaeftigte-tragen-die-last-a-31974355-8c00-4a5c-97ad-f406007c8f26?shem=aimgspe,

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

19 AUS DEN DGB-GEWERKSCHAFTEN

Meldungen zu Kämpfen um Lohn und Tarife, um Erhalt der Arbeitsplätze (gegen Entlassungen, Betriebsschließungen, Outsourcing, Produktionsverlagerungen), um Verbesserung der Arbeitsbedingungen, um die (wenigen) Arbeitsrechte und um Organisationsprobleme, sowie Meldungen zu Stellungsnahmen des DGB allgemein politischer Natur.
Dabei nicht vergessen: Kämpfe unter DGB-Fahnen und DGB-Parolen sind nicht bloß Aktionen des DGB, sondern in Wirklichkeit solche der KollegInnen und Belegschaften!

IG Metall: „Überprüfungsgespräch“ bei VW
https://www.jungewelt.de/artikel/530826.volkswagen-hannover-vw-gipfel-mit-ig-metall.html

IG Metall: Empörung über Aufkündigung fast sämtlicher Haustarife
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/volkswagen-vw-arbeitskampf-tarifvertrag-100.html

Verdi: Weitere Warnstreiks bei dpa-Tochter „news aktuell“
https://hamburg.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++6e51b336-b832-11f1-bf76-3b5a331a5c0d

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*