„Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie wieder her, sonst wird dich der Jäger holen mit dem Schießgewehr“

Sehr schön und treffend formuliert von Alwin Altenwald, das gehört in jede Betriebszeitung – mit konkretem Bezug auf den eigenen Betriebs-Fuchs und seine unersättliche Speisekarte – so daß es jeder Malocher in der Schicht, am Band, im Hafen, am Hochofen, in der Klinik, … versteht!

„Die Kapitalisten, hier bei VW, beenden die Sozialpartnerschaft. Sie zerstören damit eine Illusion, denn eine Sozialpartnerschaft zwischen Fuchs und Gans kann es nicht geben. Aber diese Fiktion ist den Lohnabhängigen von den Herrschenden und den DGB-Gewerkschaftsführungen eingeredet worden. Und nun wird sie von oben aufgekündigt. Es stellt sich raus: FÜCHSE FRESSEN GÄNSE! Dh, Kapitalisten sind keine Vegetarier und keine Pazifisten!
Und da setzt jetzt ein großes Jammern ein über dieses Naturgesetz, das für Frau Cavallo kein
Naturgesetz sondern eine schlimme Moral ist!“ …
„Nicht nur Frau Cavallo praktiziert dies sondern auch der Gesamtbetriebsratschef Ergun Lümali bei Mercedes Benz in Sindelfingen!“
https://gewerkschaftslinke.hamburg/2026/09/28/die-existenzgrundlage-der-fuehrungen-der-dgb-gewerkschaften-loest-sich-auf-die-sozialpartnerschaft-mit-kapital-und-staat/

Ja, unsere sozialpartnerschaftssüchtigen Verhandlungsführer werden jetzt wortradikaler, vielleicht greifen sie auch zum Mittel des Kampfes.
Spontane Arbeitsniederlegungen, über mehrere Tage fortgeführte Betriebsversammlungen, weil es so viele Stimmen und Wortmeldungen von den Getretenen gibt, Betriebsbesetzungen, ein öffentlichkeitswirksamer Marsch über öffentliche Bundesstraßen – nein, das haben sie nicht wirklich im Köcher, es könnte ja was aus dem Ruder laufen – denn sie wollen ja wieder Frieden schließen mit dem Fuchs, und sehnsüchtig zurück an den grünen Verhandlungs-Katzentisch.
Die Geschundenen stellen immer öfter fest:
Wer den kleinen Finger reicht, dem wird die ganze Hand abgehackt.
Doch der Fuchs hat ein strategisches Problem:
Er kann uns nicht ganz auffressen, er braucht uns dringend – nur durch die unersättliche Ausbeutung unserer Ware Arbeitskraft kann er sein maximalprofitgarniertes Luxus-Menü dinieren.
Wenn er da mal die Rechnung nicht ohne uns Gänse gemacht hat!
ER braucht UNS – WIR brauchen IHN nicht!
Wir sind die Jäger, nicht die Gejagten!
SOLIDARITÄT STATT KONKURRENZ
OB BEI VW ODER MERCEDES-BENZ

Ein satirischer Kommentar von Martin Bott
BR Mercedes-Benz Werk Untertürkheim i.R.

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