Jour Fixe 159

Datum: 31/01/2018

Uhrzeit: 18:30 - 21:30

Ort: Curio-Haus - Rothenbaumchaussee 15 - 20148 Hamburg - Hofdurchgang

Solidarische Stadtteilarbeit

mit der Initiative „Solidarisch in Gröpelingen“ aus Bremen
Regelmäßig verteilt die Initiative Solidarisch in Gröpelingen Flyer auf der Straße und spricht Anwohner*innen persönlich an. Foto: Weser-Kurier
Stadtteilarbeit als Alternative zu Betriebspolitik und/oder Gewerkschaftsarbeit?

Die Bremer Initiative geht einen anderen Weg: als „Stadtteilgewerkschaft“ Probleme am Arbeitsplatz lösen, Vermietern und Behörden solidarisch begegnen und soziale Kämpfe gemeinsam vor Ort organisieren.

Gröpelingen ist ein traditioneller Arbeiterstadtteil in Bremen, 26.300 Menschen leben hier. Der Stadtteil war früher eng mit der Hafenwirtschaft verbunden, Nach dem Strukturwandel im Hafen und der Schließung der AG Weser 1983, wurden tausende Arbeitsplätze vernichtet. Heute ist der Stadtteil mit einer Arbeitslosenquote von 27,4%  einer der „ärmsten“ Bremens. Ca. 40% der Anwohner sind Migrant*innen, die meisten von Ihnen mit türkischen Wurzeln.

Die Ini stellt ihre Arbeit und ihr Konzept vor, das sich an die Stadteilarbeit der „angry workers“ im Westen Londons anlehnt. Ähnliche Initiativen gibt es auch in Hamburg, Wilhelmsburg solidarisch und  St. Pauli solidarisch, die wir ebenfalls eingeladen haben.

Mehr Infos über die Aktivitäten von Solidarisch in Gröpelingen: Weser-Kurier vom 15.11.2015: Gemeinsam stark
Das Grundsatzpapier der „angry workers“ aus London in einer dt. Übersetzung: Übersetzung-angryworkers.pdf

Foto: Weser-Kurier