Offensive der Bundeswehr: Propaganda in Schule und Gesellschaft. Wie halten Wir dagegen?

Einladung zum 148. Jour Fixe am Mittwoch,

1.2.2017 um 18 Uhr 30 im Curiohaus

Vorher in der aktuellen halben Stunde:
Die Kollegin Astrid Matthiae (ver.di), aktiv im Netzwerk klimaaktiver GewerkschafterInnen
berichtet am Beispiel ver.di über konkret anstehende Handlungsmöglichkeiten – angesichts einer weitgehend klima- und umweltvergessenen Gewerkschaftsszene und offiziellem gewerkschaftlichem Kohlelobbyismus.

Referate:

Impulsreferat von Detlef Mielke, DFG-VK, Regionalgruppe Hamburg
Kollegen aus dem Bündnis „Bildung ohne Bundeswehr“ (BoB)
Hartmut Ring, GEW Hamburg

Aspekte sind:

  1. Kurzer historischer Überblick
    – über die Remilitarisierung der BRD, Gründung der Bundeswehr zur Landesverteidigung (GG §§ 115, 26) Entwicklung zur Einsatzarmee (BVG Urteil von 1994
    – Strukturentwicklung zur Bundeswehr heute u.a. Personalentwicklung, Spezialisierungen, Kommandostrukturen, Bündnisse, Beschaffungsprogramme
  2. Bundeswehr heute, „Weißbuch 2016“
    – Attraktivitätsoffensive, u.a. Bundeswehr als der attraktivste Arbeitgeber Deutschlands
    – Rekrutierungsoffensive „Krieg um die Köpfe“ mit Schwerpunkt Schule
  3.  Widerstandsaktionen gegen die Offensive der Bundeswehr!
    – kurzer historische Überblick
    – was läuft heute, besonders im Hinblick auf Schulen
  4. Was können wir tun?: Bündnisse, Netzwerke, direkte Aktionen
  5. Diskussion

 

One Reply to “Offensive der Bundeswehr: Propaganda in Schule und Gesellschaft. Wie halten Wir dagegen?”

  1. Wozu Soldaten in den Unterricht?
    Es käme ja wohl kaum einer auf die Idee, zum Sexualkundeunterricht Zuhälter und Puffmütter einzuladen, die zweifelsfrei sachlich über die diversen Spielarten der Sexualität und Verhütung informieren könnten, ohne explizit für den Beruf des Strichers oder Loverboy, der Hure oder Nutte zu werben, aber inclusive der Information über deren überdurchschnittlichen Verdienst und der Aufstiegsmöglichkeit bis hin zur Domina. Die wissen darüber doch besser Bescheid als ein durchschnittlich gebildeter Biologielehrer.

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