JFI 07-2018 EINLADUNG ZUM 160. JOUR FIXE ++ Am 03. März um 15 Uhr, Beim Strohhause 26 ++ Kämpfe in Krankenhäusern in Hamburg, Bremen und Berlin – Organisierung von Pflegebündnissen – die Macht der Öffentlichkeit ++

Einladung zum 160. Jour Fixe am Samstag, 03. März 2018 um 15 Uhr, Beim Strohhause 26, 6. OG (Räume von DIDF)

(Ausgang U-Bahn Berliner Tor)
(Ausnahmsweise an einem anderen Wochentag, ausnahmsweise an einem anderen Ort!)
Gemeinsame Veranstaltung von Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg, Pflegebündnis Hamburg und labournet tv

Kämpfe in Krankenhäusern in Hamburg, Bremen und Berlin – Organisierung von Pflegebündnissen – die Macht der Öffentlichkeit

Seit Monaten machen die Beschäftigten in deutschen Krankenhäusern mobil.
Grund für die Streiks und Proteste ist v.a. die immer härtere Arbeitsverdichtung in der Pflege. Während in Ländern wie den USA und Norwegen ein Pflegeschlüssel von 1:5 durchgesetzt ist, sehen sich Patient_innen und Krankenhausbeschäftigte in der BRD mit einem Verhältnis von 1:13 konfrontiert.
Zudem kämpfen ausgelagerte Kolleg_innen gegen befristete Verträge und Armutslöhne im Krankenhaus.

KollegInnen aus Krankenhäuser in Hamburg, Berlin (Charité) und Bremen berichten über die dortige Situation und den Stand der Mobilisierung. Was ist bisher erreicht? Was sind die Ziele?

Silvia Habekost, Krankenschwester im Vivantes Klinikum im Friedrichshain (Berlin) spricht über die bundesweite Kampagne „Tarifvertrag Entlastung“ und über das Volksbegehren in Berlin.

Der Sprecher des Pflege-Bündnisses Hamburg, Christoph Kranich, gibt einen Bericht über die Aktivitäten des im vorigen Jahr entstandenen Pflege-Bündnisses, ebenso die Sprecherin des Bremer Pflege-Bündnisses, Ariane Müller.

Dazu schauen wir uns gemeinsam kurze aktuelle Videos zur Situation in Berliner und Hamburger Krankenhäusern an.

Unser Anliegen: Wie können wir den Kampf in den Krankenhäusern für einen besseren Pflegeschlüssel unterstützen, im Interesse der Beschäftigten, der Kranken und auch in unserem eigenen Interesse! Erfolgreich können wir gegen neoliberale und privatisierungssüchtige (Landes-)Regierungen und Gesundheitskonzerne nur sein in einem festen Bündnis von Krankenhaus-Beschäftigten, Pflegebündnissen und Bevölkerung! Ein „normaler“ gewerkschaftlicher Kampf reicht nicht. Für uns ist Gesundheit – im Gegensatz zu Kapital und Staat keine „Ware wie jede andere“!

Wie sind die Forderungen und wie ist die Strategie des sich formierenden Widerstandes in den Krankenhäusern?

GETRÄNKE UND IMBISS IN DER KÜCHE BEI DIDF – GEGEN BEZAHLUNG.

Hamburger Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus
http://www.pflegenotstand-hamburg.de/
Jour Fixe Gewerkschaftslinke Hamburg
https://gewerkschaftslinke.hamburg/
labournet.tv (Filme aus der Arbeitswelt)
http://labournet.tv/

Zum Einlesen ein Spiegel-online-Bericht zum Weltgesundheitstag 11.02.2018
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/deutschland-pflegekraefte-in-krankenhaeusern-kaempfen-mit-streiks-fuer-mehr-personal-a-1191190.html

Ein Interview mit Kalle Kunkel, verdi Sekretär für Charité in Berlin zur Ökonomisierung des Gesundheitswesens
http://de.labournet.tv/die-oekonomisierung-des-gesundheitswesens

Berliner Volksbegehren
(1 Minute von labournet tv)
http://de.labournet.tv/berliner-volksbegehren-fuer-gesunde-krankenhaeuser

Termin: https://gewerkschaftslinke.hamburg/event/jour-fixe-160/

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