Zum Für und Wider des E-Autos. Der Brief eines Braunschweiger VW-Arbeiters

Abandoned Car in Jamaica Bay 06/1973
Abandoned Car in Jamaica Bay 06/1973 – U.S. National Archives – Fotograf Arthur Tress

„Greta hat mir die Augen geöffnet!“

Immer wieder stellt sich in verschiedenen Debatten die Frage nach dem Für und Wider des E-Autos. Im Mai 2021 kam in einem Mailverteiler der Rosa-Luxemburg-Stiftung jemand neu dazu und stellte die Frage, was denn nun Gegner*innen des E-Autos für Argumente haben: „Allerdings haben wir auch nie verstanden (zumindest ich nicht), warum in Teilen der Linken in diesem Kampf um eine Verkehrswende mit Hilfe eines Kampfs gegen das E-Auto geführt wird. Und das genau in einer Zeit, wo hier die entscheidenden Weichen gestellt werden.“
Da er aber auch schon seit 25 Jahren zu dem Thema Mobilität arbeitet, war das wohl mehr eine rein rhetorische Frage. Die Texte von Winfried Wolf1, Carl Waßmuth2 und anderen dürften ihm hinläufig bekannt sein.

Trotzdem habe ich gerne noch mal die Frage aufgenommen, um meine Sicht darzustellen, aber vor allem auch um Fragen zu stellen, auf die ich bisher keine Antworten gefunden habe.

Lieber Kollege,

viel Zeit ist seit deiner Mail vergangen, aber ich brauche leider immer recht lange für die Texte, wenn ich sonst volles Programm habe. Du hast die Frage gestellt, was eigentlich die Leute für Argumente gegen die E-Autos haben. Gerne nehme ich deine Anmerkungen auf und versuche den Standpunkt des „Anti“-E-Auto Typen zu erläutern. Dabei bin ich aber gar nicht gegen das E-Auto an sich, aber ich kann halt auch keinen Vorteil darin entdecken. Bisher konnte mir hier auch leider niemand meine Rechnungen widerlegen, obwohl ich es liebend gerne so hätte. Kurz zur Erklärung: Ich bin 49 Jahre alt und komme aus der klassischen Autonomen K-Gruppen Ecke. Ökologie war noch nie ein großes Steckenpferd von mir. Natürlich sind wir regelmäßig auf die Anti-Atom Demos gegangen, aber das war es auch. Ansonsten haben wir uns mit Nazis rumgeärgert, international die Befreiungsbewegungen unterstützt und in einem sehr eingeschränkten Rahmen versucht, den Klassenkampf hier vor Ort zu forcieren. Für eine Autonome Gruppe eher ungewöhnlich, auch da wo wir arbeiten. Um einen halbwegs passablen Lebensunterhalt zu haben, arbeiten auch einige von meinen alten Genoss*innen, genauso wie ich selbst, seit Anfang/Mitte der 90er Jahre bei Volkswagen. Dabei haben wir uns weniger mit dem Produkt auseinandergesetzt, als mit den Arbeitsbedingungen im Konzern. Selbst der Dieselbetrug war für mich in erster Linie eine Frage des unfassbaren Reichtums der Konzernkassen auf Kosten der Beschäftigten. 35 Milliarden Euro Strafzahlungen, die wir versäumt haben, von Oben nach Unten umzuverteilen.

Das Auto war und ist für mich einfach nur ein Element des technischen Fortschritts wie viele andere Dinge auch. Es hat Vor- und Nachteile. Erst ca. ½ Jahr nach der Gründung von FFF habe ich angefangen, mich für die ökologischen Folgen näher zu interessieren. Platt gesagt; „Greta hat mir die Augen geöffnet“.
Ich sehe hier die Bäume sterben, spüre wie mein Garten vertrocknet und sehe als „Bergsteiger“ jedes Jahr die Gletscher schmelzen. Wenn Du eine 10 Jahre alte Routenbeschreibung für eine Hochtour zwischen 3000 und 4000m hast, wirst du schnell feststellen, dass nichts mehr mit der Realität übereinstimmt3.

Soweit zu den Beweggründen.

Weitermachen wie bisher geht nicht!

Folgerichtig bin ich wie Millionen andere zu dem Schluss gekommen, dass wir nicht mehr weitermachen können wie bisher.

Allerdings glaube ich auch nicht daran, dass es Sinn macht die Autos komplett zu verdrängen, da ich auf dem „Land“ lebe und der Meinung bin, es wäre zu aufwendig, alle Querverbindungen, die sich im Leben ergeben, mit Öffis zu bestücken. In der Stadt, werden bei Mietwohnungen meistens die Umbauten vorgenommen, wenn die Mieter*innen wechseln. Forderungen, das jeglicher privater PKW-Besitz verboten werden soll4, sind durchaus interessant, zeugen aber meistens wohl davon, dass da im Normalfall nichts selber gemacht wird, sondern die Handwerker*innen vom Vermieter bestellt werden. Die Leute, die auf dem Dorf ein „Eigenheim“ haben neigen nun einmal eher dazu, lieber auch mal selber z.B. den Hof zu pflastern, die Dachpappe auf der Garage zu verlegen oder eine „neue“ Kellertür einzubauen. Wenn ich die von meinem Vater holen kann, weil der 8 Dörfer weiter wohnt und noch eine liegen hat, erscheint mir das sinnvoller, als eine Bautischlerei mit dem Einbau einer neuen zu beauftragen. Natürlich kann ich auch über Carsharing usw. nachdenken, das macht aber auch erst Sinn, wenn nicht jeden Morgen das halbe Dorf ein Auto braucht, um zur Arbeit zu kommen. Deshalb denke ich, es muss schnell geregelt werden, dass wir die alltäglichen Wege mit den Öffis erledigen können. Die Wege zur Arbeit, zum Einkaufen und in die nächste Stadt müssen einfach mit Bus und Bahn möglich sein. Sei es durch den Ausbau des ÖPNV, oder auch durch die Veränderung der Infrastruktur (danke für die Ideen an changing-cities5). Und möglich heißt hier natürlich nicht irgendwie, sondern in einem angemessenen Zeitrahmen.

Das E-Auto wäre für mich persönlich ein bequemer Weg. Ich könnte mich wieder in erster Linie mit der Revolution in Rojava beschäftigen und müsste nicht darüber diskutieren, ob Autos so ähnlich wie Waffen sind oder nicht. Während ich dies schreibe, bombardiert der türkische Faschismus jeden Tag die freien Gebiete im Irak und in Syrien. Menschen werden ermordet, Wälder angezündet, Dörfer zerstört6. Eine Friedensdelegationen wird in Deutschland mit einem Ausreiseverbot belegt, weil sich der Außenminister Sorgen um die guten Beziehungen zur türkischen Regierung macht7. Dieser Krieg ist nicht nur eine humanistische und ökologische Katastrophe, sondern es werden auch tausendfach Menschen ermordet, die sich auf den Weg zu einer besseren Welt aufgemacht haben. Anstatt hier Texte über E-Autos zu schreiben, sollte ich doch eigentlich auf der Straße sein und gegen diese Regierung demonstrieren. Mir liegt also nichts ferner, als eine „einfache“ Lösung für die CO²-Frage zu verteufeln.

Aber so einfach ist es ja leider nicht. Fakt ist, wir müssen weniger CO² erzeugen und zwar so schnell wie möglich. Da sind wir uns ja alle einig.

E-Autos: Mehr CO²-Verbrauch als bei Verbrennern

Wenn wir feststellen, dass die Produktion eines E-Autos in der Golfklasse fast 9t CO² mehr erzeugt als ein Verbrenner, so sind das doch reale Werte an CO², die jetzt in die Luft geblasen werden. Jedes neu produzierte Auto, min. 9T CO² mehr als ein vergleichbarer Verbrenner. Diese Werte beruhen nur auf der Grundlage der zwei Studien, die es dazu gibt8. Diese rechnen aber tatsächlich nur Motor gegen Batterie, und nicht den wesentlich höheren Stromverbrauch, den die Produktion das Fahrwerk eines E-Autos aufgrund seines viel höheren Gewichts und der stärkeren Beschleunigung des Autos zwangsläufig haben muss9. Die Kolbenstangen der neuen Dämpfer, wiegen das Doppelte und werden auch mit doppelt so viel Ampere gehärtet. Das setzt sich im gesamten Fahrwerk fort. Logisch, schließlich ist ein „vergleichbares“ Fahrzeug fast eine ¾ Tonne schwerer.

Wenn ich jetzt feststelle; wir haben einen durch Sonne, Wind, Wasser, Biogas, Kohle und Atom erzeugten Jahresbedarf an Strom, so setze ich diesen einmal als 100%.

Mehr Wind, Sonne usw. habe ich bei bestehenden Anlagen nicht. Sprich jede Kilowattstunde die mehr erzeugt wir, kommt über Kohle, Gas oder Atom.

Ein vergleichbares Fahrzeug verbraucht also in der Produktion gut das doppelte an Strom und somit erzeugt es vermutlich auch das doppelte an CO², denn die zusätzliche Menge an Strom wird durch Kohle erzeugt. Es zählt halt nicht, wie in den Studien immer angegeben, der aktuelle Strommix, sondern die Art der zusätzlich erzeugten Kilowattstunde.

Damit haben wir ein neues Auto gebaut, 20-30 t CO² produziert und sind noch keinen Meter gefahren. Jetzt fährt das Auto los und verbraucht Strom. Dabei ist es völlig egal, ob die Besitzer*innen „Ökostrom“ oder „Kohle“ tanken, es ist und bleibt zusätzlicher Verbrauch, der über die vorhandene Strommenge hinaus geht und somit mit Kohle (Gas oder Atom) zusätzlich erzeugt wird.

Natürlich wird in den nächsten Jahren der Ausbau der „erneuerbaren“ Energien enorm zunehmen, aber bei weiten nicht in dem Maße, wie der Stromverbrauch und die CO²-Erzeugung durch die immer größer werdenden E-Autos steigt10.

Also wird trotz mehr Windrädern und mehr Solarparks, unsere CO² Erzeugung steigen und die Erderwärmung zunehmen.

Wenn Du mir den groben Fehler in meinen Gedankengängen aufzeigen könntest, wäre ich sehr froh, weil ich mich dann wieder um die Ausbeutung der Arbeitskraft kümmern könnte, anstatt den Kolleg*innen zu erklären, warum wir so nicht weitermachen können.

Auf Wasserstoff und Synthetische Kraftstoffe gehe ich nur kurz ein. Wasserstoff ist tatsächlich eine Technologie in den „Kinderschuhen“, auch wenn ich denke, das der Zug von Alstom durchaus schon seine Berechtigung hat. Durchaus diskutierbar, aber nicht als Ersatz für die Verbrenner-PKW. Allerdings erscheint es durchaus nicht abwegig, in Zukunft Wasserstoff zu Importieren. Dass tun wir jetzt schon mit „Grünem Strom“ und werden es in Zukunft noch viel mehr tun müssen, wenn der E-Auto Boom erst richtig los geht. Volkswagen will (und tut es schon) gemeinsam mit der reaktionären Regierung die Felsen der Griechischen Inseln schleifen und mit Windrädern voll ballern11. Die großen Industrieunternehmen und die Fondsmanager sind bereit, die ganze Welt mit Solarfelder und Windparks voll zu stellen. Ist das Umweltfreundlich?

Ökologische Umweltzerstörung?

Einer meiner Kollegen hat bis Anfang der 90`er Jahre im Forst des Ostharzes gearbeitet. Ist dann aber in die Autoproduktion gegangen, „weil sich mit den 1600 DM Brutto einfach nicht leben ließ“ (Säge, Sprit und Kettenöl musste er privat zahlen). Die Gesellschaft ist nicht bereit, beim Holz und beim Gemüse so gute Löhne zu zahlen, das Menschen die ihren Lebensmittelpunkt hier haben, auch anständig davon Leben können. Seitdem hat er ein möbliertes Zimmer in Braunschweig, um nicht immer zu pendeln. Er weint bis heute „seinem“ Wald nach und versteht nicht, das die Leute nicht begreifen, das wir etwas anderes machen müssen. Wenn er am Wochenende nach Hause fährt, kriegt er immer das Heulen, wenn sein Blick über die kahlen Hügel des Harzes schweift. Gleichzeitig kriegt er aber auch absolut zu viel, wenn er die immer größeren Solarflächen rund um die Städte und Dörfer des Süd-Ost-Harzes sieht. Wie im „Osten“ allgemein, werden immer größere Flächen mit Solarfeldern und Windrädern vollgestellt12. Profitieren tun davon in erster Linie Westdeutsche Fondsmanager, aber weder die Natur, noch die Menschen. Einige der finanziell durch die Politik der Treuhandgesellschaft ruinierten Gemeinden13, versuchen sich jetzt durch Gewinnbeteiligungen, ihre Kindergärten und Straßen, durch den Verkauf ihrer Natur zu sanieren. Wenn die Reaktionäre des Landes sich jährlich am Kyffhäuserdenkmal treffen, dann nörgeln sie zu Unrecht über die „Ökos“, die die Gegend verschandeln, denn es sind die Kapitalisten, die dort die finanzielle Not der Gemeinden ausnutzen, um ihre Solarfelder immer weiter auszubauen. Die Schlachtfelder der Bauernkriege werden quasi Stück für Stück zum „Almeria“ der Bundesrepublik.

Aber tatsächlich stellt sich auch hier die Frage, warum ein Großteil der Umweltverbände das Elektro-Auto als Ausweg präsentiert.

Spritpreiserhöhung bringt noch keine Verkehrswende. Die negativistische Politik ist eine Sackgasse

Vielleicht ist es in 10 Jahren eine echte Alternative, es kann ja sein, das bis dahin eine echt umweltfreundliche Energiequelle gefunden wird, aber momentan sehe ich es wie oben beschrieben. In soweit ist mir das Drängen von Greenpeace, BUND, der DHU und anderen auf den sofortigen, krassen Ausbau der E-Mobilität und der ganzen dazugehörigen Infrastruktur völlig unklar. Hier hat mir auch die wirklich tolle Diskussionsrunde „Mobilitätsgerechtigkeit! Die Verkehrswende ist eine soziale Frage“14 noch einmal überaus aussagekräftig die Lage vor Augen geführt. Der Vertreter des BUND war der einzige, der in seinem Schlusswort noch einmal auf E-Autos gedrängt hat (die IG Metall war nicht dabei). Dabei ist doch völlig klar, das eine Politik à la Macron und Baerbock/Habeck zu einer Ausgrenzung von Millionen von Menschen führt. Anstatt Alternativen zum Individualverkehr zu schaffen, wird dieser einfach so teuer gemacht, um die Menschen dazu zu zwingen weniger Auto zu fahren. Dabei wird aber völlig übersehen, dass die einen das Geld haben und die anderen auf das Auto angewiesen sind, egal wie viel es kostet. In Frankreich hat diese Politik zur Gelbwestenbewegung15 geführt, in Deutschland wird das wohl nicht so positiv ausgehen. Die negativistische Politik einiger Umweltverbände, nach dem Motto „Wir verbieten Euch alles, geben euch aber keine Alternative“ ist hier mit Sicherheit nicht zielführend.

Es ist mit der gleichen Sicherheit absolut sinnvoll, die Städte autofrei zu machen. Ich glaube aber kaum, das diese Politik eine Mehrheit findet, wenn nicht zu mindestens zeitgleich ein ÖPNV angeboten wird, der auch nutzbar ist. Für meinen Fall wäre das eine Verdoppelung bis Verdreifachung des Bustaktes. Die Busroute 111 wurde im April optimiert und ich habe mich ehrlich gefreut, das ich jetzt nicht mehr mit dem Auto fahren muss, wenn es mal wieder ordentlich stürmt. Auf den zweiten Blick musste ich feststellen, dass ich zum Feierabend nie die Zeit habe, mich in Ruhe umzuziehen und mir die Öle, Schmierstoffe und sonstige Gifte von der Haut zu waschen. Da heißt es nur „Sachen packen und los“, sonst ist der Bus weg. Und mittags zur Spätschicht fährt der Bus auch noch zu anderer Zeit hin. Da komme ich um 13.58 Uhr vor dem Werksgelände an. Selbst wenn ich schon in meinen öligen Arbeitskleidern anreise (die Mitreisenden finden das auch nicht toll) schaffe ich es nie und nimmer pünktlich um 14.00 Uhr an meinem Arbeitsplatz zu sein. Also eine Stunde früher fahren? Viele werden sagen, „dass ist doch ein großartiger Bus“, aber für meinen Teil bin wirklich nur ungern immer eine Stunde zu früh auf der Arbeit und ich glaube nicht, das ich damit viele Leute dazu bewegen kann, den Bus zu nutzen. Die Taktzeiten für die Busse müssten da schon auf alle 20 Minuten hoch gesetzt werden. Ich habe mir trotzdem für 774 € die Jahreskarte zum „VW Vorzugspreis“ geholt, einfach auch um bei anderen Fahrten in die Stadt nicht das Auto zu nehmen, weil die Einzelfahrten so ungleich teurer sind. Rechnen tut sich das für mich nicht, aber ich muss zum Glück nicht so aufs Geld schauen. Die Subpis, die auf dem Werksgelände mit mir zusammen arbeiten, müssten 884,40 € im Jahr zahlen und das bei 12 € Brutto/h.

Kritik an Umweltverbänden

Hier geht es nicht nur um eine Fahrpreisreduzierung, sondern um die Schaffung einer echten Alternative zum Auto. Diese existiert im Moment einfach nicht, egal wie teuer das Benzin wird.Warum fordert niemand aus den Umweltverbänden genauso laut wie sie es bei E-Autos tun, die Förderung der Fahrrad, Bus und Bahnindustrie?

Peter Schadt hat in seinem Artikel16 die Meinung vertreten, das die Politik mit Grenzwerten und anderem die Autoindustrie vor sich hertreibt. Das wäre vertretbar, wenn es im EU Parlament seit Jahren eine „ökologische“ Mehrheit gäbe. Ist aber weit und breit nichts davon zu sehen. Die Regierung Sarkozy hat hat schon vor 2010 eine Senkung der Grenzwerte gefordert. Die Idee dabei war, die französische Autoindustrie u.a. in eine bessere Wettbewerbssituation zu bringen17. Sarkozys Regierung propagierte lauthals, die französischen Hersteller müssten zukünftig Weltmarktführer bei den E-Autos sein. Die deutsche Autoindustrie hat sich zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch dagegen gewehrt, aber nicht mehr lange. Bei Volkswagen hat sich das Management nach dem Abgasbetrug dazu entschieden, das in der Elektromobilität die größte Gewinnmarge der Zukunft liegt. Auf den Betriebsversammlungen musste das Management immer wieder viele Mitarbeiter*innen beschwichtigen, die fragten, „was passiert, wenn die Elektromobilität floppt“. Antwort: „die kann und darf nicht scheitern, es gibt keinen Plan B“. Aber der Wille allein baut halt noch keine Anlagen und beseitigt keine Problem.
Hier geht es sehr wohl um ein Kräftemessen der imperialistischen Staaten und ihrer Monopolisten, aber nicht um Ökologie. Es kann gut sein, das diese Entscheidung beim Daimler länger dauerte, oder noch andauert, das zu beurteilen traue ich mir nicht zu, dafür ist Stuttgart zu weit weg.

Die Emden-Zugspitze-Aktion von Greenpeace hat auch mich zum Schmunzeln gebracht, aber tatsächlich war es eine völlig falsche Stoßrichtung, platt, populistisch und von Unkenntnis geprägt. Herr Diess und die Piech/Porsche Familie haben überhaupt nichts dagegen, 46 Millionen E-Autos zu bauen und zu verkaufen, bringt ja Geld. Selbstverständlich verkaufen sie auch gerne noch 400 PS-Verbrenner, solange sie jemand haben will. Aber wenn sie erst in der Lage sind, genug Batterien zu bauen, sind sie auch gerne für ein sofortiges Verbot aller Verbrenner, dann „dürfen“ Sie alle austauschen. Herr Diess äußert sich ja auch regelmäßig dahingehend, das der Diesel/L viel zu günstig angeboten wird.

Sinnvoller wäre es doch, die Bundesregierung auf die Zugspitze zu verschleppen und sie zum Ausbau und Finanzierung des ÖPNV zu zwingen. Aber niemand möchte die zukünftigen Partner der Olivgrünen vergraulen, das ist schon ein Problem.

Arbeitskräfte sind ein knappes Gut, welches sinnvoller eingesetzt werden sollte

Hans Lawitzke, Witich Roßmann haben in ihrem Diskussionsbeitrag „Mobilität – mehr als ein Klimathema“, etwas einseitig mit dem Ziel der Verteidigung des Individualverkehrs, aber plausibel vorgerechnet, das auch der notwendige ÖPNV Ausbau viel CO² freisetzen wird und vor allem auch viele Arbeitskräfte braucht. Diese sind aber auf dem Markt bekanntlich knapp. Aber genau deshalb wäre es richtig und wichtig, mit dem Ausbau des ÖPNV jetzt anzufangen. Der plötzliche Mangel an Baustoffen macht deutlich, das wir uns schon auf das Wesentliche konzentrieren müssen. Und wenn wir in den nächsten 10 Jahren Millionen Tonnen CO² für die Produktion von E-Autos in die Luft blasen, bleibt kein Spielraum mehr, auch noch Gleise und Züge zu bauen. Die notwendige Qualifizierung der Menschen für diesen Ausbau, haben wir dann auch noch nicht angefangen. Auch diese werden nur richtig qualifiziert, wenn wir sagen können, das wir Schienen und Züge bauen wollen. Zwar will die Deutsche Bahn 20 stillgelegte Strecken mit einer Länge von insgesamt 245 Kilometern in den kommenden Jahren wieder in Betrieb nehmen, dafür hat sie aber in den letzten 30 Jahre 5400 Km stillgelegt18. Wir sehen, es ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und vor 2030 rechnet doch niemand wirklich mit einer Inbetriebnahme dieser Strecken. Dafür hat die Bahn weder Züge, Material, noch Bau- und Zugpersonal.

Es ist da so ähnlich wie mit dem Häuslebauen. Ich hatte im Mai die Möglichkeit, einem Vortrag von Leuten aus dem Umweltbundesamt Dessau zu lauschen. Hier wurde die nächste Baustelle begutachtet. Der CO² Ausstoß durch Heizungen. Der Fachreferent hat die Ansicht geäußert, dass nach der Bundestagswahl der Ausbau der Wärmeisolierung verdoppelt wird. Dabei gibt es überhaupt keine Handwerker mehr für diese Arbeiten. Als wenn Habeck eine Wand verputzen könnte. Der weltfremde Traumturm wird schnell zusammenbrechen.

Synthetische und andere Kraftstoffe

Der Synthetische Kraftstoff, den scheinbar Klaus Ernst und andere Metaller diskutieren, war für mich noch nie Bestandteil einer Debatte für den Individualverkehr, weil er das Problem nicht löst, bzw. andere große Probleme aufwirft. Wie du ja dargelegt hast.

Tatsächlich ging „diese“ Debatte völlig an mir vorbei und ich musste mir erst mal ein paar Forschungsstände anhören, um die Komplexität dieser Materie etwas zu durchdringen19.

Aber ich kenne die Sorte Gewerkschafter*innen, die du da beschreibst und denen Du meiner Meinung nach viel, zu viel, Verständnis entgegen bringst20.

Tatsächlich propagierten Leute wie Osterloh21 lange, dass wir so weitermachen können wie bisher. Er fährt einen Tuareg und ist glücklich dabei. Bei Manfred Schoch (BMW) dürfte es wohl ähnlich aussehen. Hier ist jede Debatte verlorene Liebesmüh. Aber auch meine regionalen BR`s in Braunschweig sehen in erster Linie nur die Arbeitsplätze. Sie haben Angst davor, das das Auto an sich, nicht mehr „angesagt“ ist, also propagieren sie E-Autos als Lösung der Probleme, obwohl sie genau wissen, dass die Probleme dadurch nicht kleiner werden. Meine (bis letzten Monat) drei höchsten Betriebsräte sind alle einen Audi E-Tron gefahren. Allein bei der Produktion entstehen 30t CO². Dessen sind sie sich auch mehr oder minder bewusst, aber sie wollen Werbung für die E-Autos machen, um die Arbeitsplätze bei VW-Braunschweig zu „sichern“.

Das grundlegende Problem dabei ist meiner Meinung nach die eingeschränkte Sichtweise, die auf den Betrieb, den Konzern, den Markt beschränkt ist. Schon August Bebel hat davor gewarnt, den betrieblichen Gewerkschaftern in der SPD zu viel Gewicht zu geben, weil sie durch ihren täglichen Kampf „um jeden Arbeitsplatz“, den Blick für das gesellschaftlich Notwendige verlieren22. Oder wie Peter Hartz es als Arbeitsdirektor bei Volkswagen schrieb „Das Geheimnis der Mitbestimmung war, dass das dauerhafte „Dabeisein“ organisiert wurde – ein Mitmach-Marathon von Sitzung zu Sitzung, Fachausschuss zu Fachausschuss und Zustimmung zu Zustimmung (…). Die Mitbestimmung wurde so allmählich durch ein Dauertraining der Mitberatung, Mitsprache und Mitverantwortung zur Unentrinnbarkeit für das Mitmachen in der Unternehmenspolitik“23.

Mein ehemaliger Betriebsratsvorsitzender sagt immer, er ist „in erster Linie den Beschäftigten des Standortes verpflichtet“ und dabei ist „jeder Arbeitsplatz besser als keiner“, egal zu welchen Bedingungen. Prägend für die eigene Gedankenwelt ist dabei immer das in Abstimmung mit dem Management machbar erscheinende, was gleichzeitig auch dem Unternehmen die „notwendige Rendite“ verspricht. Und wenn der Vorstand entschieden hat, dass der Busbau keine Zukunft in der BRD mehr hat, dann wird die Sache an sich nicht in Frage gestellt, sondern nur nach „Ausgleichsarbeit“ gefragt. Und wenn das Panzer sind, dann sind das halt Panzer.

Diese Sichtweise ist Alltag bei vielen Führungsfunktionären in der IG Metall und insbesondere unter den „Spitzen“-Betriebsräten, die vom Management zu vielen „Entscheidungsumsetzungen“ hinzugezogen werden. Es ist also durchaus eine „das Sein, bestimmt das Bewusstsein“ Situation, in der die geistige Anpassung an die Zwänge des unternehmerischen Handelns entsteht, aber nichtsdestotrotz ist sie gesellschaftlich genauso falsch und schädlich wie die Entscheidungen der Kapitalisten, und deshalb auch so zu kritisieren. Ggf. in einer anderen Tonlage, aber sicherlich mit der gleichen Deutlichkeit. Einige der DGB-Gewerkschaften haben auch die Atomindustrie und die Braunkohle bis zuletzt verteidigt, anstatt offen damit umzugehen, dass diese Stromerzeugung nun mal nicht das Beste ist.

Der Einfluss von Betriebsräten und Gewerkschaften

Betriebsräte haben insbesondere in Großbetrieben, durch Vertrauensleute, aber auch durch jahrzehntelange Verbindungen zu allen Ebenen der Beschäftigtenstrukturen, unglaublich starken Einfluss in der innerbetrieblichen Öffentlichkeit. Umso mehr wäre es durchaus auch ihre Aufgabe, der Belegschaft sachlich und zahlenbasiert zu erklären, dass der Trend zu immer mehr SUV`s ökologisch eine absolute Katastrophe ist.

Aber anstatt diese Chance zu nutzen, polemisieren und pöbeln viele von ihnen gegen solche Ideen.

Und so muss ich natürlich auch dieses Papier bewerten, das der IG Metall Vorstand da ins Netz gestellt hat24. Das war ja Ausgangspunkt der Debatte. Es geht hier um die Durchsetzung einer weiteren Absicherung des Status Quo. Es soll nach den Wünschen der IG Metall unglaublich viel Geld zur Förderung der individuellen Elektro-Mobilität genutzt werden. Niemand sprengt hier den geistigen Horizont und fordert z.B. einen Wiederaufbau einer Busindustrie in der BRD. Das wäre etwas, was ökologisch ist, Arbeit schaffen würde, und durchaus auch Arbeit wäre, die einigen aus der bisherigen Automobilfertigung entgegenkommen würde, die es sich nur sehr schwer vorstellen könnten, direkt mit Menschen zusammen zu arbeiten.

Diese geistige Einschränkung der betriebsnahen Gewerkschaftsstrukturen macht es eigentlich notwendig, dass Leute von außen die notwendigen Ideen und auch die notwendige Kritik am Handeln der Gewerkschaft bringen. Verständnis ist hier der falsche Weg. Vielleicht ist meine Kritik manchmal ein bisschen hart, aber ich finde im Verhältnis zu den Debatten auf die sich alle berufen (Marx, Engels, Luxemburg und Co), bin ich doch ein reines Lamm.

Im österreichischen Steyr soll das MAN Werk geschlossen/verkauft werden, da Volkswagen die Produktion weiter nach Osten verlagert. Trotz bestehender Standortgarantieverträge. Die Aufsichtsratsmitglieder der IG Metall haben sich in der Auseinandersetzung darauf beschränkt, die deutschen Standorte halbwegs abzusichern und akzeptieren gleichfalls die Rechnung des Vorstandes, dass MAN zwar Gewinn macht, aber halt nicht genug. Der einflussreichste IG Metaller im Aufsichtsrat ist jetzt als Personalchef von Traton mit Begeisterung an der Abwicklung des Standortes in Steyr beschäftigt. Der Großteil der deutschen IG Metall an den MAN Standorten schweigt, nach dem Motto „puh, uns hat es nicht erwischt“. Verständnis ist hier fehl am Platz und Kritik darf auch gerne mal bissig sein, ihr würdet euch Freunde an der Basis machen. Aber vor allem dürfen hier auch progressive Ideen in die Menge getragen werden. In Österreich ist dieses Werk Inhalt einer breiten parlamentarischen Debatte. Die SPÖ fordert den Einstieg des Staates in das Unternehmen, mit einer gleichzeitigen politischen Einflussnahme auf die Produktion. Sie fordert den Umbau auf „ökologisch vertretbare, zukunftsweisende Produkte“.

Die Frage ist also scheinbar, ob ich mit meiner Idee von einer vergesellschafteten Busproduktion ein absoluter Spinner/Träumer/Revoluzzer bin, oder doch nur ein schnöder Sozialdemokrat österreichischer Prägung ?!

Der IG Metall-Vorstand hat tatsächlich einen Fonds geschaffen, um Unternehmen finanziell zu unterstützen, die bisher Teile für Verbrennungsmotoren bauen. Ich versuche mich kurz zu fassen und gehe jetzt lieber nicht weiter auf die Idee und die personelle Besetzung ein25. Aber klar ist doch folgendes: Diese Unternehmen, mit ihren Mitarbeiter*innen, wären durchaus in der Lage, Dinge für Busse und Bahnen zu bauen. Dies werden sie aber erst tun, wenn jemand sagt, „genau dass brauchen wir jetzt“.

Wenn die politische Entscheidung nicht getroffen wird, wird auch keine Produktion stattfinden – egal ob privat oder vergesellschaftet.

Der Aufbau einer genossenschaftlichen Busproduktion hätte z.B. eine konkrete Forderung der Linken im Wahlkampf Sachsen-Anhalt sein können. Magdeburg hätte wohl durchaus Potential dafür. Die 40 Milliarden Euro, die als „Fördergelder“ für den Braunkohleauslauf kommen, bringen doch den Menschen vor Ort bisher so gut wie nichts. Ob es geholfen hätte?

Klimabewegung, Autoproduktion und Schwerlastverkehr

Zu guter Letzt, die Frage nach der Sinnhaftigkeit der aktuellen Forderungen von Teilen der Klimabewegung.

Eng betrachtet, ist der Kern dieser Bewegungen wohl in der schlechten Luft und dem Lärm der Städte zu finden und hier ist vermutlich auch der Grund für die Popularität der E-Auto Debatte. Natürlich würden der Audi E-Tron und der Porsche Taycan in einem gewissen Maße zur Verbesserung der städtischen Luft beitragen, auch wenn die Feinstaubbelastung durch den Reifen- und Bremsenabrieb enorm bleibt. Dem Klima bringt es aber wie gesagt nichts. Der CO² Ausstoß und auch der Ruß wird in erster Linie verlagert. Tatsächlich steckt hier aber auch vermutlich die Ursache, warum die Umweltbewegungen eigentlich mit dem schwierigsten Thema anfangen. Der privaten Mobilität. Da der Schwerlastverkehr in den letzten Jahrzehnten schon glücklicherweise aus den Städten herausgehalten wird, ist der enorme Anstieg und das geradezu unfassbar hohe LKW-Aufkommen nur von Menschen wahrzunehmen, die regelmäßig auf der Autobahn sind. Der permanente Rückbau des Güterverkehrs der Deutschen Bahn und die permanente Zunahme der Warenströme in den letzten 40 Jahren haben zu einem tatsächlich unglaublichen Ausmaß des LKW-Verkehrs geführt.

Dabei wird Torf aus Litauen nach Spanien gefahren und Schweinehälften aus Dänemark zum Trocknen nach Parma, um sie dann in Hamburg zu verkaufen. Volkswagen will in Zukunft Dämpfer in Polen montieren lassen, um ein paar Cent mehr Gewinn zu machen. Bisher werden sie komplett in Braunschweig produziert. In der „grünen Zukunft“ des Konzerns bauen wir die Einzelteile, die mit dem LKW nach Polen zur Montage gebracht werden und dann zum Zusammenbau der Achsen wieder mit dem LKW zurückkommen. Das Ganze hat dann auch noch der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende mit ausgetüftelt, damit wir „Zukunftsprodukte“ (Batterien) nach Braunschweig bekommen. Dafür sitzt er auch im „Rat der Weisen“ vom Arbeitsminister. Applaus!

Wir müssen die Schiene auch im Güterverkehr viel mehr ausbauen und nutzen. Durch eine entsprechende Erhöhung der Maut, oder auch ein Verbot von reinen Transitfahrten, könnten hier schon etliche tausend LKW am Tag auf die Schiene gebracht werden oder solche schwachsinnigen Fahrten komplett verhindert werden. Natürlich müssten auch hierfür zusätzlich Gleise verlegt werden, aber es wäre „schnell“ möglich. Und dann fährt der LKW nur noch die letzten 50 km vom Bahnhof zum Zielort. Sie wollen von Poznan ins Ruhrgebiet?, kein Problem, da steht der Zug bereit.

Hier könnte mit verhältnismäßig einfachen Mitteln ein sehr hoher Beitrag für Umwelt und Klima geleistet werden. Aber irgendwie Interessiert es niemanden, obwohl die Zahlen der Wissenschaftler*innen doch sehr eindeutig die Bedeutung des Schwerlastverkehrs am CO² Ausstoß belegen. Liegt es daran, das die Klimabewegung diese LKW gar nicht wahrnimmt? Sind die LKWs so weit aus der Stadt raus, dass ihre Bedeutung nicht gesehen wird? Oder ist der „Feind“ in diesem Zusammenhang so groß, dass lieber wieder der einfache Weg gegangen wird? Der Widerstand der deutschen Industrie wäre wohl enorm.

Gerade Verbände wie BUND oder DUH könnten ihren Schwerpunkt auf das „Kaputtklagen“ des LKW–Verkehrs fokussieren und so das Thema mehr in die Öffentlichkeit bringen. Greenpeace könnte eine LKW-Produktion besetzen oder die Abfertigung an der Grenze blockieren. Tun sie aber leider nicht. Wahrscheinlich können die meisten mit der Oberleitungsautobahn von Al-Wazir sehr gut leben26.

Die Bundesregierung wird dabei nicht von „Brüssel“ ausgebremst, sondern Deutschland ist in punkto Bahntransport eine der festsitzenden Bremsen in Europa. Hier will die Industrie lieber E-LKW`s verkaufen. Die Ideen von Al-Wazir in Hessen oder Kretschmann in BaWü sind da genauso gern gesehen, wie Scheuers Flugtaxis oder „selbstfahrende“ Kleinbusse in Mohnheim/Ruhr27.

Statt die Bahn auszubauen, werden nach wie vor Güterbahnhöfe zurück- und LKW-Rastplätze ausgebaut. Selbst die provokante Sperrung der Bundesstraßen in Tirol für deutsche PKW hat die Umweltbewegung nicht aufgegriffen. Welch eine verpasste Steilvorlage.

Der Lückenschluss am Nordzulauf des Brenner Basistunnels der DB wird nicht der Endpunkt sein, sondern kann gerade mal als ein Blick in die richtige Richtung gewertet werden.

Wenn du also fragst, warum ich das E-Auto falsch finde, kann ich einfach antworten: „weil es falsch ist“! Wenn Du mich nach der Alternative fragst, wird es mit Sicherheit ein spannendes Bild, das da ausgemalt wird.

Mit solidarischen Grüßen

Hirse

der.erste.stein@gmx.de

  1. https://winfriedwolf.de/ []
  2. https://shop.papyrossa.de/Wassmuth-Carl-/-Wolf-Winfried-Verkehrswende []
  3. https://de.wikipedia.org/wiki/Mer_de_Glace []
  4. Siehe: Klaus Gietinger „Vollbremsung“ https://www.westendverlag.de/buch/vollbremsung/ []
  5. https://changing-cities.org/ []
  6. https://civaka-azad.org/suedkurdistan-1500-menschen-durch-tuerkische-invasion-vertrieben/ []
  7. https://anfdeutsch.com/aktuelles/ausreiseverbot-fur-friedensdelegation-nach-sudkurdistan-26705 []
  8. https://www.energie-experten.ch/de/mobilitaet/detail/wie-stark-belastet-die-batterieherstellung-dieoekobilanz-von-elektroautos.html []
  9. https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/klimaschutz-im-verkehrssektor-batterie-verhagelt-e-autos-die-co2-bilanz/26575906.html?ticket=ST-314303-LkQmqPq2Tk41AKbpmBcQ-ap1 []
  10. https://www.handelsblatt.com/unternehmen/energie/energie-steigender-energiebedarf-deutschlanddroht-die-oekostrom-luecke/25385468.html?ticket=ST-13395850-JZklWRJuHHiP0PIOGnxJ-ap1 []
  11. https://www.br.de/radio/b5-aktuell/sendungen/politik-und-hintergrund/mit-windkraft-zur-batterieeuropas-100.html []
  12. https://www.volksstimme.de/lokal/halberstadt/bedrohtes-refugium-bei-schwanebeck-1103364 []
  13. https://www.igm-bei-vw-bs.de/2021/05/07/im-osten-brennt-die-h%C3%BCtte-genug-ist-genug/ []
  14. https://www.youtube.com/watch?v=reOS0Gr1ZeE []
  15. https://arbeiterpolitik.de/2019/02/vom-ende-der-welt-und-dem-ende-des-monatsdie-gelben-westenzwingen-macron-zum-zurueckweichen-und-floessen-den-besitzenden-klassen-furcht-ein/ []
  16. Peter Schadt: Imperialismus, klimaneutral
    Der internationale Konkurrenzkampf um die Führerschaft auf dem Feld der Elektromobilität spitzt sich zu. []
  17. https://www.deutsche-handwerks-zeitung.de/der-kompromiss-zwischen-deutschland-und-frankreich-imco2-streit-67967/ []
  18. https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bahn-will-1300-Kilometer-Strecke-reaktivieren-article22636350.html []
  19. https://www.br.de/wissen/gruene-kraftstoffe-bio-verbrennungsmotoren-flugverkehr-schifffahrt-zukunft-100.html []
  20. „Die ersten beiden dicken Bretter bleiben auf der Tagesordnung, logisch. Hier geht es um ein weniger an Verkehr, um weniger unsinnige Transporte und darum, zügig (auch im ländlichen Raum) bezahlbare und nutzbare Alternativen zum Auto zu schaffen. Dass die IG Metall mit ihrer starken Verankerung im Automobilsektor im Moment nicht darin ihre Aufgabe sieht, diese Bretter ebenfalls aufzubohren, ist vielleicht verständlich. Da gibt es im Augenblick mehr Berührungspunkte zu Teilen von Verdi.“ Zitat aus dem Brief []
  21. https://www.standort38.de/entscheider/das-ist-doch-alles-metaphysische-holzwolle/ []
  22. www.cambridge.org/core/journals/international-review-of-social-history/article/partei-und-gewerkschaftein-briefwechsel-im-vorfeld-des-spdparteitags-jena-parteitags-jena-1905.pdf []
  23. Klietzke/Betz/Möreke (Hrsg.) Vom Klassenkampf zu Co-Management? S. 159-178 VSA-Verlag 2000 []
  24. Fakten und Argumente zur Elektromobilität IG Metall Vorstand Mai 2021 []
  25. https://www.igmetall.de/service/publikationen-und-studien/metallzeitung/metallzeitung-ausgabedezember-2020/viele-zulieferer-stehen–zu-unrecht-im-schatten []
  26. https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/teststrecke-auf-a5-verlaengerung-fuer-e-highway-17063095.html []
  27. https://www.sueddeutsche.de/auto/automatisiert-fahrende-elektro-busse-in-monheim-nrw-1.4820833 []

One Reply to “Zum Für und Wider des E-Autos. Der Brief eines Braunschweiger VW-Arbeiters”

  1. Ich finde es sehr wichtig, sich statt mit Rojava mit der Umweltzerstörung zu beschäftigen. In Bezug auf Rojava halte ich politische Arbeit nur sinnvoll, wenn sie darauf ausgerichtet ist, die Handlungen des deutschen Staates zu verändern (also z.B. keine Rüstungsexporte oder schmutzige Deals mit der Türkei). Sonst kann eins das auch gut unter demokratisch angefärbtem Imperialismus verstehen: die anderen müssen sich ändern, hier gibts keine Probleme, lass uns da mal einmarschieren um die Demokratie zu supporten.

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