JFI 45-2018 ++ Bücher, Bücher! Schenkt Bücher! ++

Jour Fixe Info 45-2018. 14. Jahrgang – 24.11.2018

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist ein Brauch von altersher – zum Jahresendfest (auch Weihnachten genannt) beschenkt man sich. Wir empfehlen zum Schenken oder auch als Geschenkwunsch:

Bücher!

Die Auswahl ist ja riesengroß, falls man in seinen Buchladen geht.

Wir haben deshalb einige Empfehlungen zusammengestellt:



Vorweg und zur Einstimmung:
Ein Bericht von Schattenblick zur Nürnberger Literaturmesse – Messe links – sich richtig stellen und richtigstellen

Mit schönen Bildern von den Ständen der Messe, das erste Bild: Der Stand der Buchmacherei aus Berlin.
http://www.schattenblick.de/infopool/d-brille/report/dbrb0087.html
Hier Werbung für die Buchmacherei:
http://diebuchmacherei.de/shop/


Neue Klassenpolitik. Linke Strategien gegen Rechtsruck und Neoliberalismus

Sebastian Friedrich/Redaktion analyse&kritik (Hg.)

Seit den Erfolgen der AfD wird über die Ursachen des Rechtsrucks diskutiert und die soziale Frage wiederentdeckt. Während sich die Rechte als Alternative präsentiert, machen die etablierten Parteien so weiter wie bisher. Die Linke aber scheint blockiert und hat sich in einer Diskussion festgebissen, die kulturelle und soziale Kämpfe künstlich trennt. Dabei sind sie gemeinsam die Grundlage für linke Politik – für eine Neue Klassenpolitik nämlich, die die Interessen der Lohnabhängigen und sozial Abgehängten ernst nimmt und zugleich Antirassismus, Feminismus und die Anerkennungskämpfe von Minderheiten nicht für zweitrangig erklärt.

http://www.bertz-fischer.de/product_info.php?cPath=21_44&products_id=538

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Allgemeiner Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte Deutschlands. 16.- 20. Dezember 1918 Berlin – Stenografische Berichte

Herausgegeben von Ralf Hoffrogge (Berlin) und Dieter Braeg (Wien)
 Ob Rätesystem oder Nationalversammlung, baldige Wahlen oder Konsolidierung der Revolution, Volksheer oder Reichswehr, Sozialisierung oder Marktwirtschaft: die Entscheidungen der Delegierten konnten kaum weitreichender sein. Sie lösten große Erwartungen und heftige Verbitterung aus. Es ging um Sein oder Nichtsein der „Sozialistischen Republik Deutschlands”.

Zum 100. Jahrestag liegt dieses Schlüsseldokument zur Geburt der Weimarer Republik erstmals nicht mehr in Fraktur, sondern in lateinischen Lettern vor. Es ist damit zugänglich für eine neue Generation von Leserinnen und Lesern – eine unentbehrliche Ressource für Studium, Forschung, Lehre und Unterricht.
http://diebuchmacherei.de/produkt/allgemeiner-kongress-der-arbeiter-und-soldatenraete-deutschlands/

Vorwort von Ralf Hoffrogge:
http://www.labournet.de/?p=139598

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Richard Müller. Der Mann hinter der Novemberrevolution

Autor: Ralf Hoffrogge

Richard Louis Müller (1880-1943) war als Kopf der illegal agierenden „Revolutionären Obleute“ wesentlich an der Vorbereitung des 9. November 1918 beteiligt. Schon die großen Berliner Massenstreiks der Jahre 1916 bis 1918 hatte er organisiert. Im Deutschen Metallarbeiter-Verband, seinerzeit der größten Gewerkschaft der Welt, galt Richard Müller als der Anführer des linken Flügels.

In der Revolutionsregierung von 1918 war Müller Vorsitzender des „Vollzugsrates der Arbeiter- und Soldatenräte“, also des ranghöchsten Räteorgans. Formal war Richard Müller damit das Staatsoberhaupt.

https://dietzberlin.de/Hoffrogge-Ralf-Richard-Mueller

Anmerkung:

Es ist das Verdienst von Ralf Hoffrogge, Richard Mueller wieder aus der Geschichte hervorgeholt zu haben! Er referierte beim Jour Fixe nach Erscheinen des Buches (2008) zum Thema. (DW)

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Nikolaus Brauns/Murat Cakir (Hg.): Partisanen einer neuen Welt – eine Geschichte der Linken und Arbeiterbewegung in der Türkei

Die Geschichte der Linken in der Türkei ist hierzulande weitgehend unbekannt – zu Unrecht. Denn nur in wenigen Ländern kann auf einen so reichhaltigen Erfahrungsschatz an sozialen Kämpfen zurückgeblickt werden wie in der Türkei. Das Spektrum reicht von Streiks und Fabrikbesetzungen über den Guerillakampf bis zur spontanen Gezi-Park-Rebellion im Jahr 2013 und der Bildung von Volksräten zur Selbstverwaltung in kurdischen Städten

http://diebuchmacherei.de/produkt/partisanen-einer-neuen-welt-eine-geschichte-der-linken-und-arbeiterbewegung-in-der-tuerkei/

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Die Meuterei auf der „Deutschland“ 1918/19  – Anpassung, Aufbäumen und Untergang der ersten deutschen Arbeiterbewegung

Von Klaus Dallmer

Pünktlich zum 100. Jahrestag der deutschen Novemberrevolution legt uns der Autor eine kritische Betrachtung der Entwicklung der deutschen Arbeiterbewegung vom Kaiserreich bis zum Faschismus vor. Klaus Dallmer versucht zu ergründen, wo die Ursachen für ihren tragischen Verlauf zu finden sind.

http://diebuchmacherei.de/produkt/die-meuterei-auf-der-deutschland-191819/

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Aufstieg und Fall der Arbeitermacht in Russland

Von den Schwierigkeiten, Revolution zu machen

Autoren: Rainer Thomann (Zürich), Anita Friedetzky (Hamburg)

»Dadurch, dass sich die Arbeiter an der Selbstverwaltung in den einzelnen Unternehmen beteiligen, bereiten sie sich auf jene Zeit vor, wenn das Privateigentum an Fabriken und Werken abgeschafft sein wird und die Produktionsmittel zusammen mit den Gebäuden, die auch von Arbeiterhand geschaffen wurden, in die Hände der Arbeiterklasse übergehen.«
Dies ist ein Zitat aus den Protokollen der Fabrikkomitees der Putilow-Werke in Petersburg, dem späteren Leningrad.

http://diebuchmacherei.de/produkt/aufstieg-und-fall-der-arbeitermacht-in-russland/

Anmerkung:

Rainer Thomann und Anita Friedetzky referierten bei einem Jour Fixe im vorigen Jahr zum Thema das Buches. (DW)

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„Tschikweiber haums uns g’nennt“

Autorin: Ingrid Bauer

Leben und Kampf der Zigarrenarbeiterinnen von Hallein

Das vorliegende Buch ist eine Arbeit der österreichischen Historikerin Ingrid Bauer, die in den 1980er-Jahren ausführliche lebensgeschichtliche Gespräche mit den sog. „Tschik-Weibern“, führte, mit Frauen, die in der dortigen ArbeiterInnenbewegung eine bedeutende Rolle spielten. Starke Geschichten werden in diesem Buch lebendig

http://diebuchmacherei.de/produkt/tschikweiber-haums-uns-genennt-3/

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Julius Dickmann

»… daß die Masse sich selbst begreifen lernt«. Politische Biografie und ausgewählte Schriften

Autor: Peter Haumer

Julius Dickmann (1894-1942) war ein bedeutender marxistischer Theoretiker der Zwischenkriegszeit. Es gibt bislang keine Neuauflage seiner Schriften. Lediglich im Internet kursieren einige wenige Artikel von ihm. Die Schriften Dickmanns sind von großer Originalität und hohem theoretischen Niveau. Sein wichtigster Text »Das Grundgesetz der sozialen Entwicklung« (Wien 1932) ist auch heute noch von Relevanz. Simone Weil war davon stark beeinflusst.

https://www.mandelbaum.at/buch.php?id=644

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Volin: Die unbekannte Revolution

Als 1974 endlich eine deutsche Ausgabe von Volins Vermächtnis Die unbekannte Revolution erschien, wurde dies durch die Lautsprecher der Zeit übertönt. Für die großen politischen Strömungen des linken Antikapitalismus stand damals außer Zweifel, dass der zukünftige Sozialismus nur in der Nachfolge der Bolschewiki siegen könne…

Der russische Revolutionär und Anarchist analysiert hier die Vorgeschichte und den Ablauf der Oktoberrevolution, zerpflückt mit Hilfe von Dokumenten verbreitete Lügen über den Aufstand von Kronstadt und eröffnet den Blick für die kaum bekannten Bauernkämpfe in der Ukraine.

http://diebuchmacherei.de/produkt/die-unbekannte-revolution/

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Richard Müller: Eine Geschichte der Novemberrevolution

Autor: Richard Müller. 24 Euro. Sonderedition in Hardcover 39 Euro

Neuausgabe der Bände „Vom Kaiserreich zur Republik“, „Die Novemberrevolution“, „Der Bürgerkrieg in Deutschland“

In einer historischen Trilogie unter dem Obertitel „Vom Kaiserreich zur Republik“ verfasste Richard Müller, Metallarbeiter und Vorsitzender des Vollzugsrats der Arbeiter- und Soldatenräte zur deutschen Novemberrevolution einen ungewöhnlichen Zeitzeugenbericht. Seine packend erzählten Bände inspirierten Historiker wie Sebastian Haffner und sind Standardwerk und Geheimtipp zugleich. Seit Oktober 2011sind die drei Bände in einem Band gebündelt wieder verfügbar.

http://diebuchmacherei.de/produkt/eine-geschichte-der-novemberrevolution/

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Die Kommune von Kronstadt

Autor: Klaus Gietinger

Vor 90 Jahren, am 16. März 1921, attackierten 50 000 Rotarmisten unter General Tuchatschewski die Festung Kronstadt (vor Petrograd, heute St. Petersburg gelegen), in der 14 000 Matrosen zusammen mit der Zivilbevölkerung der Stadt, die „Dritte Revolution“ gelebt und verkündet hatten. Jene Matrosen, die von Leo Trotzki einmal als „Schönheit und Stolz der Oktoberrevolution“ gepriesen worden waren, weil sie 1917 den Bolschewiki zum Sieg verholfen hatten.

Kronstadt gab einem Aufstand den Namen, der den Niedergang der Oktoberrevolution symbolisiert, wie kein anderer. Kronstadt ist der point of no return der russischen Revolution. Danach war die Sache praktisch gelaufen. Wie aber kam es zum Kronstädter Aufstand? War es ein konterrevolutionärer Putsch oder der Versuch die Revolution in die Hand derer zurückzuholen, die sie gemacht hatten?

http://diebuchmacherei.de/produkt/die-kommune-von-kronstadt/

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November 1918: Der verpasste Frühling des 20. Jahrhunderts

Klaus Gietinger

Mit einem Vorwort von Karl Heinz Roth

272 Seiten. 18 Euro

https://edition-nautilus.de/programm/november-1918-der-verpasste-fruehling-des-20-jahrhunderts /

Anmerkung:

Klaus Gietinger referierte beim November-Jour Fixe dJ zum Thema. (DW)

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Neuanfang 1945. Belegschaften und Betriebsräte setzen die Produktion in Gang

Chaja Boebel / Frank Heidenreich / Lothar Wentzel (Hrsg.)
Die AutorInnen untersuchen die Neugründung von Betriebsräten und ihre Tätigkeit in den ersten beiden Nachkriegsjahren ebenso wie den gewerkschaftlichen Neuanfang und die Entwicklung der Einheitsgewerkschaft in den Westzonen.

https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/neuanfang-1945/

Anmerkung:

Der Kollege Wentzel (Frankfurt) wird Anfang nächsten Jahres zum Thema des Buches bei uns auf einem Jour Fixe referieren. (DW)

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Rainer Mausfeld: Warum schweigen die Lämmer?

Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen zerstören

https://www.westendverlag.de/buch/warum-schweigen-die-laemmer/

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Gegen die Zerstörung von Herz und Hirn. »68« und das Ringen um menschenwürdige Arbeit

Eine Annäherung an das »andere« 68: Ein biografisches Interview mit Wolfgang Hien über 50 Jahre gewerkschaftliche, politische und wissenschaftliche Aktivität.

Der frühere Gewerkschaftsaktivist und heutige Arbeitswissenschaftler Wolfgang Hien (* 1949) diskutiert mit dem His­toriker Peter Birke (* 1965) über die Lehrlingsbewegung und politische Betriebsarbeit seit Mitte der 1960er Jahre. Nach seinem späten Studium engagierte Wolfgang Hien sich für eine kritische und – sowohl für die Unternehmen als auch für Gewerkschaften – oft unbequeme Arbeitswissenschaft, die sich an der Situation der Lohnabhängigen orientiert und für Menschenwürde in der Arbeitswelt eintritt.
https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/gegen-die-zerstoerung-von-herz-und-hirn/

Anmerkung:

Wolfgang Hien referierte bei Jour Fixe in diesem Jahr zum Thema des Buches! (DW)

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Kranke Arbeitswelt. Ethische und sozialkulturelle Perspektiven

Autor: Wolfgang Hien

Allenthalben ist von einer »neuen Arbeitskultur« die Rede – von »Arbeit 4.0«. »Motivation«, »Produktivität«, »Kreativität« lauten die Keywords. Doch was steckt hinter diesen Etiketten?

Wolfgang Hien legt die Finger in die Wunden »unserer« Arbeitsgesellschaft. Dabei weist der Autor nach, dass Ziele, Zwecke und Bedingungen der Arbeits­welt, der wir ausgesetzt sind, nicht von »uns«, auch nicht von anonymen Marktgesetzen, sondern von Macht- und Herrschaftsstrukturen und insofern von konkreten Akteuren der Wirtschaftseliten bestimmt werden.
https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/kranke-arbeitswelt/

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Arbeitskämpfe im Zeichen der Selbstermächtigung

Von Anna Leder (Hg.)

Kollektive Gegenwehr in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Österreich und Serbien
Im vorliegenden Band werden Arbeitskämpfe in unterschiedlichen Ländern vorgestellt sowie ihre Geschichte seit 1945 beschrieben.

https://www.jungewelt-shop.de/Promedia/leder_arbeitskaempfe

Anmerkung:

Anna Leder war vor 10 Jahren mit einer Gruppe streikender KollegInnen aus Serbien bei einem Jour Fixe. (DW)

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Lieber tot als rot. Gewerkschaften und Militär in Deutschland seit 1914

Autor: Malte Meyer

Deutsche Gewerkschaften: Teil der Friedensbewegung oder „Organe des imperialistischen Staates“, wie radikale Linke schon während des Ersten Weltkriegs meinten? Der Frage nach dem Verhältnis von Gewerkschaften und Militär geht das Buch anhand wichtiger historischer Stationen auf den Grund. Außerdem untersucht es die gewerkschaftliche Alltagspraxis in Rüstungskonzernen wie Repressionsapparaten und beschäftigt sich mit Gewerkschaftsstatements zur Remilitarisierung deutscher Außenpolitik seit 1990.

https://www.edition-assemblage.de/buecher/lieber-tot-als-rot/

Anmerkung:

Malte Meyer referierte im vorigen Jahr zum Thema des Buches auf einem Jour Fixe. (DW)

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Die Fertigmacher. Arbeitsunrecht und und professionelle Gewerkschaftsbekämpfung

Autoren: Werner Rügemer und Elmar Wigand

Die Autoren untersuchen jene Schattenseiten des vermeintlichen deutschen Jobwunders, die in den Medien weitgehend ausgeblendet bleiben. Sie stoßen auf die Verletzung von Menschenrechten und geltenden Gesetzen durch aggressive Unternehmer und ihre Berater.

»Die Kölner Publizisten haben nun erstmals eine systematische und umfassende Untersuchung dieser Szene vorgelegt. Doch das Buch ist kein bloßes Who’s who, sondern analysiert das Phänomen im Kontext der neoliberalen Offensive seit den 1990er Jahren.« (der Freitag)

http://shop.papyrossa.de/ruegemer_wigand_fertigmacher

Anmerkung:

Es ist das Verdienst von Rügemer/Wigand, Union Busting („Fertigmacher“) als Erste in Deutschland skandalisiert zu haben! Elmar Wigand referierte beim Jour Fixe zum Thema! In Hamburg bildete sich, initiiert durch Jour Fixe Gewerkschaftslinke, ein Kreis „GewerkschafterInnen gegen Fertigmacher“, der bisher drei Kongresse/workshops organisierte. (DW)

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Streik und Menschenwürde. Der Kampf Bremer Mercedes-Arbeiter gegen Werkverträge und Leiharbeit

Gerhard Kupfer (Hrsg.)

Kritische Dokumentation der Streiks Bremer Mercedes-Arbeiter gegen Fremdvergaben und Leiharbeit.

Über 30 Kollegen zogen vor Gericht gegen ihre Abmahnung wegen der Teilnahme an Streikationen und gegen eine jahrzehntealte deutsche Rechtsprechung zum Streikrecht, die unvereinbar mit dem Grundgesetz und europäischem Recht ist.

https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/fremdvergaben-stoppen/

Anmerkung:

Gerwin Goldstein und Gerhard Kupfer (Betriebsräte bei Daimler in Bremen) referierten zum „wilden Streik“ der Bremer Daimler-KollegInnen bei einem Jour Fixe. (DW)

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Eine Altenpflegerin schlägt Alarm. Über das Recht, Missstände anzuzeigen

Autoren: Brigitte Heinisch / Benedikt Hopmann

Brigitte Heinisch arbeitete seit 2002 als Altenpflegerin in einem Pflegeheim der Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH und erlebte am eigenen Leib die Überlastung der Pflegekräfte. Gemeinsam mit sieben weiteren Kolleg_innen schlug sie Alarm und erstattete gegenüber der Pflegedienstleistung eine Überlastungsanzeige

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg entschied im Juni 2011 zugunsten der Klägerin. Ihr durfte nicht gekündigt werden.

https://www.vsa-verlag.de/nc/detail/artikel/altenpflegerin-schlaegt-alarm/

Anmerkung:

Benno Hopmann, der ebenfalls Emmely (Barbara Emme) verteidigte und mit ihr das Verfahren vor dem BAG in Erfurt gewann, war zusammen mit Emmely bei einem Jour Fixe. Er ist am 5.12. wieder hier und referiert zum Thema: „Die unvollendete Revolution von 1918:

Die damals zugestandenen Arbeitsrechte müssen heute verteidigt werden!“

https://gewerkschaftslinke.hamburg/event/jour-fixe-170/

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WIR WÜNSCHEN ALLEN SPANNENDE UND ENTSPANNTE LESESTUNDEN!

 

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